Vielreisende haben es längst festgestellt: unberührte Strände, die gleichzeitig leicht zu erreichen sind, davon gibt es nur mehr wenige. Und doch gibt es ein paar Plätzchen am Wasser, an denen man noch nur Ruhe kommen kann, die sich aber dennoch nicht allzu weit vom menschlichen Treiben befinden. Hier sind unsere 5 Strand-Geheimtipps, jeder für sich wunderschön und einzigartig!

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Vlieland – Endlos Strand an der Nordsee

Auf Vlieland im niederländischen Wattenmeer ist das Nordsee-Flair an jeder Ecke zu spüren. Abgesehen von dem einzigen Dorf auf der Insel, Oost-Vlieland, besteht Vlieland praktisch nur aus einem 12 km langen, weißen Sandstrand, auf dem man nicht nur die Zehen in den Sand stecken, sondern sich auch im Wasserski-Fahren oder Garnelenfang üben kann. Das Zubehör dafür bekommt man im Dorf Oost-Vlieland, das unter Denkmalschutz steht und mit gemütlichen Cafés und Restaurants bespickt ist. Zwischen Juli und Oktober hat der Leuchtturm geöffnet, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die grün-weiße Insel erhält. Am besten erreicht man Vlieland mit der Fähre von Harlingen Haven aus (unweit der Stadt Leeuwarden). Autofahren ist auf Vlieland nur für Einheimische erlaubt, man kann die Insel allerdings problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den gut befestigen Pfaden erkunden.

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Coumeenole Beach – irischer wird’s kaum

Es ist praktisch unmöglich, sich nicht von der irischen Freundlichkeit und Entspanntheit anstecken zu lassen. Zwischen grünen Hügeln, grasenden Schafen und den Cottages der Dingle-Halbinsel liegt der Coumeenole Beach, der laut National Geographics einer der schönsten Orte der Welt ist. In einer Nische verborgen und durch steile Klippen vom Wind geschützt ist man an diesem Strand unter sich, während das Meer tief smaragdgrün funkelt. Im nahegelegenen Dorf Dunquin wird noch richtig irisch gesprochen und alte irische Traditionen sehr geschätzt. Etwas mehr los ist dagegen im wenige Kilometer entfernten Dingle, das sich ideal für einen Shopping- oder Pub-Abstecher eignet.

Costa Verde – Sardiniens Strände zwischen Megadünen

Auf den ersten Blick könnte die italienische Costa Verde im Südwesten Sardiniens unnahbar wirken, ist sie doch stellenweise stark zerklüftet und von schroffen Felsformationen durchzogen. Dazwischen befinden sich allerdings Badestrände am kristallblauen Meer, zwischen bis zu 50 Meter hohen Dünen. Diese sind naturgeschützt und dienen als Brutort für viele Tiere wie etwa Meeresschildkröten, weshalb die Costa Verde anders als die nahegelegene Costa Smeralda touristisch weit weniger erschlossen und überlaufen ist.

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Jericoacoara – Abhängen in der Lagune

Gleich zwei Arten von Stränden findet man im ausgedehnten Dünengebiet Jericoacoara in Brasiliens Nordosten. Das riesige Naturschutzgebiet ist mit seiner windigen Küste das Mekka für Wassersport schlechthin, doch abgesehen davon sollte man auf keinen Fall den Süßwassersee Lagoa do Paraíso links liegen lassen. Das Wasser der Lagune ist klar und warm und am Strand befinden sich genügend Hängematten für ein ausgedehntes Schläfchen. Etwas abenteuerlich dagegen ist die Anreise: Am besten erreicht man das Gebiet über den Seeweg oder über das nahegelegene Jijoca, von dem aus man mit dem Allradfahrzeug etwa 28 Kilometer unbefestigter Sandpisten durchqueren muss. Es zahlt sich jedenfalls aus!

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Whitehaven Beach – blendend weiß und leuchtend blau

Den schönsten Strand haben wir uns für den Schluss aufgehoben. Für den Whitehaven Beach auf Whitsunday Island muss man sich schon mit einer guten Sonnenbrille ausstatten, denn einen weißeren Strand als diesen gibt es nicht. Die Besonderheit: Der Sand besteht zu 98% aus feinstem Silizium, das sich kaum erhitzt. Selbst an den heißesten Tagen kann man hier daher barfuß über den Sand laufen, ohne sich dabei die Füße zu verbrennen. Dank Hunde- und Rauchverbot ist der Strand außerdem einer der saubersten in ganz Australien. Erreichen kann man die Insel mit dem Boot vom australischen Festland aus (am besten über Hamilton Island), aber auch per Helikopter oder Wasserflugzeug. Der Clou dabei: Da Besucher des 7 Kilometer langen Strandes meist nur an der nördlichen oder südlichen Spitze verweilen, empfehlen wir einen längeren Spaziergang, um den paradiesischen Strand ungestört zu genießen.

 

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