Die besinnlichste Zeit des Jahres ist angebrochen, und all die Weltenbummler und Abenteurer kehren zumindest für kurze Zeit ein für ein familiäres Weihnachtsfest. Bei all der Besinnlichkeit darf der Spaß allerdings nicht verloren gehen – zum Glück bietet das Weihnachtsfest in all seinen alten und neuen Traditionen allerhand Kurioses, um uns vergnüglich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Voilà: Unsere Sammlung der 10 Kuriositäten rund um Weihnachten!

  1. Gegen Ende der 90er Jahre beschäftigte sich eine Studie damit, ob es den Weihnachtsmann aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich geben könnte. Von Statistiken untermauert, wird darin errechnet, dass sich sein Schlitten beim Verteilen der Geschenke mit einer Geschwindigkeit von 1040 km/h bewegen müsste.

    ©️ iStock.com/Choreograph
  2. Manche mögen ihn groß und prächtig behangen, andere haben ein Herz für Bäume und malen sich den Weihnachtsbaum stattdessen an die Wand. Bis ins 20. Jahrhundert wurde er wiederum nicht aufgestellt, sondern hing häufig aus Platzgründen wie ein gigantischer Mistelzweig von der Decke. Toll, mehr Platz für Geschenke drunter!
  3. In Großbritannien und den USA gibt es Seminare für Weihnachtsmänner, in denen diese lernen, Weihnachtsmann zu spielen. Dort werden diese mit gut ausgebildeten Weihnachtselfen zusammengebracht und lernen über die neuesten Spielzeuge, CD’s und Computerspiele.
  4. Wo wohnt der Weihnachtsmann wirklich? Das hängt davon ab, wen man fragt: In den USA und Europa glaubt man, er lebt im hohen Norden, die Finnen vermuten ihn im nordfinnischen Lappland (und erbauten ihm dort sogar ein eigenes Weihnachtsdorf). Der schwedische Tomte hat dagegen gar keinen festen Wohnsitz. Ähnliches gilt für den Nikolaus: Während die Schweizer meinen, er reitet auf einem Esel und begleitet vom „Schmutzli“ aus dem Schwarzwald heraus, denken die Niederländer, er kommt mit dem Dampfschiff aus Spanien.

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  5. Alles ist anders zur Weihnachtszeit, so kann man sein Modebewusstsein auch mal getrost über Bord werfen und ausgelassen geschmacklos sein. Besonders wenn es um kitschige Weihnachtspullis geht – daraus hat sich der „Ugly Christmas Sweater“ Trend entwickelt. Auf manchen Exemplaren finden sich ganze Winterlandschaften, Lametta oder gar Christbaumkugeln.
  6. Frauenpower! Rentiermännchen werfen um die Weihnachtszeit alljährlich ihr Geweih ab. Rentierweibchen hingegen – die als einzige Hirschart auch ein Geweih tragen – erst viel später im Frühling. Daher müssten die Rentiere des Weihnachtsmanns allesamt weiblich (oder kastriert) sein und Rudolf eigentlich Rudolfine heißen.
  7. Die Universität Scranton hat Briefe, die Kinder zwischen 1998 und 2010 an den Weihnachtsmann geschrieben hatten, analysiert und dabei festgestellt, dass diese im Laufe der Zeit immer unhöflicher wurden.

    ©️ iStock.com/inarik
  8. Jeder kennt „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens und freut sich, wenn in den meisten Versionen der vormals bittere und frisch erweichte Ebenezer Scrooge am Ende mit der armen Familie Cratchit speist. Im Original diniert dieser allerdings nicht mit den Cratchits, sondern mit seinem gut betuchten Neffen.
  9. Zwischen 1646 und 1660 war in England das Weihnachtsfest verboten. Das damalige Staatsoberhaupt Oliver Cromwell hielt es für unmoralisch und über jeden, der in ausgelassener Stimmung erwischt wurde, wurden hohe Haftstrafen verhängt.
  10. Wie herzerwärmend schön, wenn der liebe Kinderchor „We wish you a merry Christmas“ singt! Im 16. Jahrhundert handelte es sich bei dem Lied allerdings ursprünglich um ein Lied für Trinkgelage. Es wurde von Familien und Freunden quasi als gutmütige Drohung geträllert, während diese um die Häuser zogen und (ähnlich wie zu Halloween) Snacks und Getränke forderten. So enthält das Lied u. A. die Zeile „We won’t go until we get some, so bring it out here“.

 

In diesem Sinne, ein frohes Fest! 🙂

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