Wir alle haben es schon erlebt: Im Urlaub ist es besonders leicht, in die eine oder andere Touristenfalle gelockt zu werden, insbesondere, wenn man einem mit übertriebener Gastfreundlichkeit Honig ums Maul geschmiert wird. Gewissen Tricks und Geldfallen kann man allerdings leicht aus dem Weg gehen, wenn man sie erkennt – wir präsentieren euch 8 gängige Touristenfallen und verraten euch, wie ihr diesen entwischen könnt!
 

Die Tempelfalle.

Sehr beeindruckend ist die spirituelle Aura alter indischer Gemäuer und Tempel, besonders, wenn man aus dem westlichen Kulturkreis kommt. Umso leichter fällt man daher darauf rein, wenn einem von vermeintlichen Ortskundigen Blumenketten umgehängt werden und angeboten wird, herumgeführt und über die Kultur und Geschichte informiert zu werden. Aber Achtung: letzten Endes wird man manchmal gebeten, eine Spende abzugeben und dafür umso tiefer in die Tasche zu greifen, je mehr man Familie und Freunde segnen lassen möchte!

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Hop-off, not on.

Zwar kein mieser Trick, aber dennoch unnötiger Wucher: etwaige Stadtrundfahrten und Hop-on-Hop-off Busse fahren oft beinahe exakt dieselben Strecken wie normale Linienbusse und Straßenbahnen, dafür zum zehnfachen Preis. Weniger touristisch wird es da, wenn man sich unter die Stadtbevölkerung mischt – am besten im Hotel oder bei Einheimischen anfragen, welche Linie die beste Route fährt. Schon erhält man zum Spottpreis einen ersten Eindruck der Stadt!

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Immer rein in die gute Wechselstube.

Muss man für seinen Urlaub Geld in die Fremdwährung wechseln lassen, erkundigt man sich lieber im Vorhinein, wie viel man für sein Geld tatsächlich bekommen sollte und welche Wechselstube möglichst geringe Gebühren verrechnet. In manchen Stuben bekommt man schließlich bis zu 13% weniger für sein Geld. Um Wechselstuben an touristischen Hotspots macht man also am besten einen großen Bogen, und um dubiose Geldwechsler am Straßenrand (wie es sie beispielsweise in Südostasien gibt) sowieso!

Zurück in die Zukunft!

Belustigend sind sie schon, die Menschen in pompösen historischen Kostümen, die vor den Sehenswürdigkeiten einiger Städte abhängen. Allerdings wird schnell klar, dass es auch hier nur um den Zaster geht, sobald einem eine Nervensäge mit Mozartzopf vor der Wiener Staatsoper hinterherläuft, um einem überteuerte Tickets zu verkaufen, oder wenn einem ein römischer Legionär vor dem Kolloseum für Unsummen ein halblustiges Selfie anbietet.

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Ich kenn da jemanden.

Überall in Asien wuseln sie durch den verrückten Straßenverkehr, die Taxis, Rikschas, Tuk-Tuks und sonstige Transportmittel mit seltsamen Namen, schließlich machen diese einen wesentlichen Teil des chaotischen Verkehrstreibens aus. In gewissen Fällen kann es jedoch passieren, dass von der geplanten Route abgewichen wird und einem plötzlich das Restaurant eines Freundes oder das Hotel eines Onkels empfohlen wird. Das Problem hierbei ist, dass man oft zusätzlich zum ohnehin überteuerten Preis eine bestimmte Provision für die Vermittlung mitbezahlt, daher unbedingt auf das selbst angefragte Ziel bestehen!

Apropos Taxis…

Ist man fremd in einer Stadt, ist es natürlich schwer zu erkennen, ob der Taxifahrer gewaltige Umwege fährt, um den Preis in die Höhe zu treiben. Daher am besten auf Nummer sichergehen (bzw. fahren) und im Vorhinein mit dem Fahrer einen fixen und fairen Preis vereinbaren. Diesen kann man etwa zuvor im Hotel erfragen. Weigert sich der Taxifahrer, das Taxameter einzuschalten, schrillen erst recht alle Alarmglocken!

Hey, Sie, sind Sie zu Besuch?

In einigen Metropolen Asiens, aber zum Teil auch in westlichen Städten wie London und Budapest, sollte man mit größter Skepsis reagieren, wenn man von hyperfreundlichen Wildfremden auf der Straße in ein legeres Gespräch verwickelt wird. Allerspätestens ist Zeit, sich zu entfernen, wenn man auf einen Drink eingeladen wird. Da kann es nämlich passieren, dass man am Schluss eine gigantische Rechnung vorgelegt bekommt, mit Getränken, die man nicht konsumiert hat, und letzten Endes gar zum Bezahlen der Rechnung gezwungen wird.

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Rosinen herauspicken:

Zu guter Letzt ein Tipp für die Reisevorbereitung! Um Geld zu sparen, buchen viele Reisende den Flug und das Hotel bei ein und demselben Veranstalter. Es lohnt sich allerdings, nach Alternativen zu suchen. Oftmals kommt es wesentlich günstiger, nur das Hotel über den Veranstalter und den Flug individuell zu buchen – Reiseunternehmen profitieren häufig von besonders günstigen Einkaufspreisen für Hotelbuchungen!

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