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    <trips id="10769" created="2009-10-09 18:42:27" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Ausgangspunkt ist Shimbashi. Lösen Sie eine Tageskarte für die Yurikamome-(Seemöwen-)Linie. Das Ziel: Odaiba, eine künstliche Insel, gerade mal vier Kilometer südöstlich vom Bahnhof Tokyo gelegen und auch als Rainbow Town bekannt. Auf der Höhe der Rainbow Bridge zieht die computergesteuerte »Seemöwe« eine elegante Schleife und gibt immer neue Ausblicke auf die beeindruckende Brückenarchitektur frei, bevor sie auf das 798 m lange Bauwerk einschwenkt.

Fahren Sie bis zur ersten Inselstation Odaiba Kaihin Koen (Odaiba Seaside Park) und spazieren Sie den künstlichen Sandstrand entlang zum Bahnhof Daiba. Das futuristische Gebäude mit der silbrig schimmernden Riesenkugel linker Hand beherbergt Fuji-TV und ist einem Großbildschirm nachempfunden. Kamera bereithalten: Wenn die in Haneda startenden oder landenden Flugzeuge hinter dem Durchblick gewährenden Bau vorüberfliegen, gibt das einen verblüffenden Schnappschuss! Krönen Sie Ihren kleinen Fußmarsch mit einer Rast im eleganten Nikko-Hotel. Das dortige Café gewährt einen Ausblick auf die Brücke.

Ab Daiba fahren Sie nun eine Station bis Fune no Kagakukan, »Schifffahrtsmuseum«. Es hat die Form eines Ozeandampfers. Oder bis Telecom Center, Haltestelle für das Museum für Zukunftstechnik. Einen Höhepunkt für abwechslungsreiche Freizeitgestaltung an der Waterfront hält die Station Aomi bereit: Palette Town, überragt von einem Riesenrad, mit 115 m das größte der Welt (ca. 6 Euro). Zur Palette der Vergnügungen gehören die Konzerthalle Zepp Tokyo, Megaweb, der supermoderne Showroom von Toyota, und Tokyo Leasure Land, ein Mix aus Spielsalon, Bowlingbahn und Karaokebar. Japanerinnen zieht es vor allem ins Venus Fort, einen romantischen Themenpark für junge Frauen, wie es in der Werbung heißt. Unter einem künstlichen Himmel, der sich ständig verändert, reiht sich dort eine Boutique an die andere, und um den Kirchplatz, den größten von fünf kitschigen Plätzen, drängen sich die Restaurants. Die Herren vergnügen sich während dessen im Megaweb. Pkws will hier niemand verkaufen. Vielmehr soll der Spaß am Automobil gefördert werden. Ob virtuelle Autorennen oder eine Tour per Elektrowagen durchs Megawebgelände (je ca. 4 Euro): Für Abwechslung ist gesorgt.

Nächstes Ziel ist - zu Fuß quer durchs Gelände oder per Bahn - Big Sight, die neue Kongresshalle. Das Ensemble aus vier auf den Kopf gestellten Pyramiden ist einfach gigantisch und für an moderner Architektur Interessierte ein absolutes Muss. Am Kai von Big Sight legen Fähren ab, die Sie in 35 Minuten nach Kasai Rinkai Koen bringen. Der Tokyo Sealife Park ist eine Freizeitanlage mit einem der schönsten Aquarien der Welt. Behalten Sie die Uhr im Auge. Denn zwischen 17 und 18 Uhr sollten sie wieder in Odaiba am Kunststrand sein - rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Dann präsentieren sich die Rainbow Bridge und die Skyline von Tokio atemberaubendes Motiv.

Zum Abschluss empfiehlt sich ein total entspannender Abstecher in die Vergangenheit. Im Oedo Onsen Monogatari, einem Mix aus Badehaus und Themenpark, relaxt man nicht nur in heißem Quellwasser, sondern wird auch in die Zeit zurückversetzt, als Tokio noch Edo hieß. Tgl 11-9 Uhr, Eintritt ca. 20 Euro, ab 18 Uhr rund 15 Euro, 2-57 Aomi, Koto-ku, Telecom Center (Yurikamome)
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    <trips id="112" created="2009-09-08 09:21:28" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Los geht's in der Rushhour zwischen 7.30 und 8.30 Uhr im Bahnhof Shinjuku, einem der weitläufigsten der Stadt. Kaufen Sie sich eine Kombitageskarte für S- und U-Bahn, nehmen Sie die grüne Yamanote-S-Bahn, und fahren Sie nur das kleine Stück zwischen Shinjuku und Ikebukuro hin und her. Das ist der Härtetest! So fühlen sich die Millionen Pendler jeden Morgen, wenn sie zur Arbeit fahren, dicht gepackt wie die Sardinen in der Dose. Doch alles geht ohne die geringste Aggression vonstatten. Die Mitmenschen ignorieren und mit der Masse schwingen, so lautet die Devise, bis man wieder aus dem Zug hinausgespült wird und die weiß behandschuhten Schaffner die nächste Ladung Mensch verstauen.

Nun zum ersten kulturellen Höhepunkt: dem Asakusa-Kannon-Tempel. Dazu steht zunächst eine dreiviertelstündige U-Bahn-Fahrt an (ab Shinjuku die Marunouchi-Linie bis Akasakamitsuke, weiter mit der Ginza-Linie bis Asakusa). Kaufen Sie nicht zu viele Souvenirs in der Ladenstraße Nakamise, denn Sie haben noch viel zu laufen! Neben dem Tempelgelände, etwas versteckt in einer Seitenstraße, wohnt der Oberpriester in einem schönen Landschaftsgarten, dem Dempo-in. Besorgen Sie sich die Eintrittserlaubnis im Verwaltungsgebäude des Tempels.

Es geht langsam auf die Mittagszeit zu. Pünktlich um 12 Uhr füllen sich die Restaurants. Bei den beliebtesten bilden sich schon vorher Schlangen vor der Tür. Und in solch einem sollten Sie auch zu Mittag essen. Seien Sie also zeitig genug da: am Komagata-Dozeu (auch Dojo). Der Name dieses Traditionslokals ist Speisekarte: Dojo, Schmerle oder Bartgrundel, ist ein aalähnlicher Winzfisch, der als Eintopf, mit Ei überbacken oder in Misosuppe kredenzt wird, eine Spezialität, für die Japaner in ganzen Reisegruppen einfallen (tgl. 11-21 Uhr, 1-7-12 Komagata, Taito-ku, Tel. 38 42 40 01, €).

Gestärkt geht es zur Haltestelle Asakusa der Ginza-Linie zurück. Auf dem Weg müssen Sie telefonieren, denn später am Nachmittag steht eine Teezeremonie an. Im vierten Stock des Imperial Hotels gibt es nämlich zwei allerliebste Teehäuschen, und dort zelebriert eine Teemeisterin die Zeremonie ganz für Sie allein (pro Person ca. 12 Euro). Also 35 04 11 11 gewählt, nach »extension 5858« gefragt und auf Englisch reserviert.

Zuvor aber ist das Elektronik-Mekka Akihabara dran. Dazu verlassen Sie die U-Bahn an der Station Suehirocho und gehen die breite Chuo-dori entlang bis zum Akihabara-Bahnhof der Hibiya-Linie. Für den Bummel und die anschließende Fahrt zum Imperial Hotel (Station Hibiya) können Sie anderthalb Stunden rechnen.

Den Rest des Nachmittags verbringen Sie in und am Meiji-Schrein (Chiyoda-Linie bis Meijijingumae). Im Viertel um das Heiligtum trifft Tradition auf Moderne, das alte auf das neue Tokio. Beide reiben sich zwar aneinander, vertragen sich aber doch. Vom Schrein geht's zum Bummel durch die Takeshita-dori, wo die Teenager ihren verrückten, oft comicinspirierten Modeideen huldigen. Was gerade »in« ist, wird hier verkauft und zur Schau gestellt.

Um die Ecke, auf der Omotesando, wähnt man sich plötzlich in Paris oder Rom, sicherlich auch wegen der vielen Ausländer. Ziel des Bummels über Tokios Champs-Elysées ist der Oriental Bazaar. Viel Spaß beim Souvenirkauf!

Feierabend. Auch die Tokioter planen jetzt einen »Zug durch die Gemeinde«. Für Sie heißt es: zurück ins Hotel, Souvenirs abgelegt, vielleicht kurz unter die Dusche und umgezogen.

Beginnen Sie den Abend im Shabuzen, einem Restaurant im Creston-Hotel (10-20 Kamiyamacho, Shibuya-ku, Tel. 34 85 08 00, U-Bahn Chiyoda-Linie bis Yoyogi-Koen). Hier kann man für rund 35 Euro so viel Shabu-Shabu (zartestes Rindfleisch in Gemüsebrühe) essen, wie man möchte. Apropos Geld: 150 Euro in bar pro Person sollten Sie für die zweite Hälfte der Tour schon dabeihaben.

Nun etwas für die Verdauung! Vielleicht eine Wildwasserfahrt im Kanu? Ein Ritt auf einem Rennpferd? Oder lieber mit dem Mountainbike durchs Gelände? Egal. Auf dem Weg zum Shibuya-Bahnhof passieren Sie gleich zwei tolle Spielhallen mit den neuesten interaktiven Automaten und 3D-Animation.

Jetzt aber ab nach Roppongi, Tokios Glitzerviertel! Hier, in den Bars und Diskos, tobt der Bär. Hier trifft Ost auf West, denn Roppongi ist auch Ziel Nummer eins der Expats, der in Tokio lebenden Ausländer. Hier zeigt man sich und wird gesehen. Die Roppongi-Nacht kennt zwei Zeitzonen: vor der letzten U-Bahn und danach. Velfarre zum Beispiel, Asiens größte Disko, schließt heimfahrfreundlich, der Dampftanzschuppen Gas Panic macht erst um 5 Uhr zu. Wer es etwas ruhiger angehen lassen will, lauscht erst mal ein paar Beatlesklängen im Cavern Club oder im Abbey Road.

Das letzte Etappenziel: der Fischmarkt, am besten mit dem Taxi (15 Minuten). Bis 5 Uhr sollten Sie da sein, bevor die Versteigerungen beginnen. Suchen Sie die tiefgefrorenen Riesenthunfische, so fragen Sie nur: »maguro?, maguro?«

Was fehlt? Das Frühstück. Vor dem Fischmarkt gibt es Kneipen und Garküchen. Roher Fisch läge nahe, es darf aber auch ramen, Nudelsuppe, sein. Danach gilt: »Gokurosama deshita« - vielen Dank für Ihre Mühe!" marked_deleted="0" modified="2009-09-08 09:21:28.613447" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=35.700802,139.709358,reda%7C35.713382,139.795790,redb%7C35.714310,139.796680,redc%7C35.707580,139.795068,redd%7C35.699164,139.771628,rede%7C35.699900,139.766600,redf%7C36.676080,139.699370,redg%7C35.667260,139.707350,redh%7C35.704845,139.782179,redi%7C35.633013,139.758926,redj%7C35.662060,139.770800,redk&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|35.700802,139.709358|35.713382,139.795790|35.714310,139.796680|35.707580,139.795068|35.699164,139.771628|35.699900,139.766600|36.676080,139.699370|35.667260,139.707350|35.704845,139.782179|35.633013,139.758926|35.662060,139.770800" status="0" sum_locations="11" sum_votes="1" title="Tokio - rund um die Uhr" triplocation_id="5978" />
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