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    <trips id="32" created="2009-09-08 09:21:08" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="49 Meilen geht es durch - wirklich! - ganz San Francisco. Aber diese Strecke von 78,5 km bewältigen natürlich nur Extremsportler zu Fuß in einem Stück. Deshalb sei Sightseeing auf amerikanische Weise empfohlen: mit dem Auto. Der Vorteil: Man hat tatsächlich alles gesehen, wenn auch nur flüchtig. Vier Stunden dauert diese Fahrt, wenn Sie sich die Zeit nehmen, für die Erinnerungsfotos auszusteigen, anstatt sie nur aus dem heruntergelassenen Fenster aufzunehmen. Aber natürlich können Sie die Fahrt nach Lust und Laune überall unterbrechen und ein paar kleinere Erkundungen zu Fuß unternehmen.

Sie beginnen die Fahrt irgendwo im Zentrum, sollten Sie dort sowieso schon in einem Hotel sein. Wenn Sie San Francisco nur auf einer größeren Tour streifen und zum Beispiel vom Flughafen kommen, nehmen Sie den Highway 101 North bis zur Ausfahrt Cesar Chavez. Bald sind die kleinen Hinweisschilder zu sehen mit der weißen Möwe auf schwarzem Grund und der Aufschrift 49 Mile Scenic Drive. Es geht am Embarcadero vorbei mit Blick auf die San Francisco Bay Bridge. Von dort fahren Sie die zentrale Market Street entlang, vorbei am Visitor Information Center und der City Hall. Jetzt wird es hügelig, nach dem Bogen um das Japan Center geht es zum Nob Hill und von dort ins Herz von Chinatown. Die Grant Avenue hinab führt die Route durch das italienische Viertel North Beach. Bei Fisherman's Wharf sind Sie wieder auf Höhe des Meeresspiegels.

Sie fahren um Fort Mason herum, an den Yachthäfen vorbei und zum Exploratorium/Palace of Fine Arts - eine gute Stelle für Kulturbeflissene, eine noch bessere für an den Geheimnissen der Wissenschaften Interessierte, um einmal anzuhalten und auszusteigen. Durch den Presidio geht es hindurch zum Fort Point. Ein unerlässlicher Stopp, weil Sie sich hier unmittelbar unter der Golden Gate Bridge befinden. Weiter fahren Sie durch den Presidio, jetzt auf der Seite des offenen Pazifiks mit ersten Ausblicken auf den großen Ozean. Ganz nahe an den Seal Rocks und dem Cliff House (ein schöner Lunchstopp) vorbei fahren Sie dann südlich auf dem Great Highway, unter Ihnen die tosende See, wo sich Seehunde und Seelöwen auf den Felsen sonnen.

Sie umrunden den Lake Merced. Die Parks, in denen er liegt, sind voller Golfplätze. Hier sind die Amerikaner bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Golfen, zu bewundern. Nördlich den Sunset Boulevard hinauf, geht es zum wohl interessantesten Teil der Rundfahrt direkt in den Golden Gate Park. Hier bieten sich viele schöne Stellen zum Anhalten: am Japanischen Teegarten und an der California Academy of Sciences sowie an der National Aids Memorial Grove, dem Park zum Andenken an alle Aidsopfer.

In einem großen Bogen nach Süden nähern Sie sich den Twin Peaks. Für die Freunde einer schönen Aussicht sicher ein Höhepunkt, für andere, die Interesse an der Romantik der 1950er-Jahre haben, ebenfalls: Hier fuhren in keuscheren Zeiten die Liebespaare zum Petting hin. Von dem oft doppeldeutig-anzüglich erwähnten Doppelhügel geht es hinab mit vielen Ausblicken auf die Stadt. Von der 14th Street biegen Sie für eine letzte südliche Strecke in die Dolores Street ein, um für einen ebenfalls letzten Halt an der Mission Dolores auszusteigen. Diese spanische Missionskirche ist die nördlichste in einer Reihe, die sich von der mexikanischen Grenze jeweils in Tagesrittentfernung bis hierher zieht. Am Ende der Dolores Street, die Sie durch die Latino-Viertel bringt, stoßen Sie wieder auf Cesar Chavez, der alsbald den Highway 101 kreuzt. Zurück in die Stadt geht es aber noch etwas besser auf dem Highway 280, der ins Viertel South Beach führt, das an SoMa, die Gegend South of Market Street, angrenzt. Und dieses ist das In-Viertel von San Francisco. Hier sollten Sie den Wagen wieder abgeben oder zumindest parken. Im Zentrum sind Sie weit besser zu Fuß, mit Taxis oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Wenn Sie mögen, können Sie den Abend auch gleich im SoMa ausklingen lassen. Das Restaurant Lulu bietet in amerikanischer Mittelmeerkulisse genau das richtige Ambiente zum Entspannen (816 Folsom Street, Ecke 4th Street, €€)." marked_deleted="0" modified="2009-09-08 09:21:09.262932" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=37.794649,-122.399646,reda%7C37.773508,-122.421188,redb%7C37.784223,-122.407951,redc%7C37.779190,-122.419140,redd%7C37.785607,-122.429827,rede%7C37.796944,-122.406852,redf%7C37.797477,-122.406926,redg%7C37.806067,-122.410325,redh%7C37.808440,-122.415790,redi%7C37.804478,-122.427910,redj%7C37.802939,-122.449298,redk%7C37.802872,-122.448330,redl%7C37.701390,-122.470053,redm%7C37.810615,-122.476938,redn%7C37.817960,-122.478130,redo%7C37.777062,-122.512401,redp%7C37.768700,-122.478010,redq%7C37.781910,-122.403970,redr%7C37.754498,-122.446790,reds%7C37.764190,-122.426970,redt%7C37.781722,-122.401836,redu&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|37.794649,-122.399646|37.773508,-122.421188|37.784223,-122.407951|37.779190,-122.419140|37.785607,-122.429827|37.796944,-122.406852|37.797477,-122.406926|37.806067,-122.410325|37.808440,-122.415790|37.804478,-122.427910|37.802939,-122.449298|37.802872,-122.448330|37.701390,-122.470053|37.810615,-122.476938|37.817960,-122.478130|37.777062,-122.512401|37.768700,-122.478010|37.781910,-122.403970|37.754498,-122.446790|37.764190,-122.426970|37.781722,-122.401836" status="0" sum_locations="21" sum_votes="2" title="49 Meilen - aber mit dem Auto" triplocation_id="5312" />
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    <trips id="154" created="2009-09-08 09:21:42" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Man sollte recht gut zu Fuß sein für diesen Spaziergang - mit Stopps ein ganzer Vormittag -, denn die Hügel sind steil und beschwerlich. Doch es lohnt sich, nicht nur wegen der vielen Ausblicke. Eine Wanderung durch San Francisco ist eine Wanderung durch viele Welten.

Drei, vier Stunden geht es durch einen eigentlich recht kleinen Teil der Stadt, doch sind die Eindrücke umso vielfältiger. Startpunkt ist Fisherman's Wharf, wo sich in den frühen Morgenstunden nur wenige einfinden. Aber schon bald nach dem Frühstück wird es brechend voll. Es riecht nach Meer, Schiffe tuten, Seelöwen brüllen. Vielleicht beginnen Sie mit einer Portion crab cakes und sourdough bread, danach ein Bummel auf den Anlegern, um dann in eines der italienischen Cafés im angrenzenden Viertel North Beach zum eigentlichen Frühstück zu ziehen - oder Sie begnügen sich mit einem köstlichen Cappuccino im lebhaften Caffe Greco (423 Columbus Avenue). Um Kräfte zu sparen und wegen der wunderschönen Cottages aus dem 19. Jh. mit ihren Vorgärten, gehen Sie im östlichen Zickzack hinauf zum eigentlichen Ziel, dem Telegraph Hill, den der Coit Tower krönt. Vom Embarcadero also die Kearney Street südlich, die Francisco Street östlich, die Montgomery Street südlich, die Lombard Street wieder östlich, dann noch einmal rechts, also südlich auf die Sansome Street, wo Sie an der Filbert Street auf die Filbert Street Steps stoßen. Den Schweiß von der Stirn gewischt. Jetzt sind es nur noch 377 Stufen hinauf zum Telegraph Hill, genauer zu dessen östlicher Flanke, um einmal einen Begriff aus der Bergsteigerwelt zu wählen. Nun müssen Sie noch durch die Napier Lane, einen schmalen Holzplankenweg zur Fortsetzung der Montgomery Street, wo Sie rechts abbiegen und dem Pfad am Ende der Sackgasse folgen, um von dort auf einer weiteren Treppe endlich zum spektakulären Gipfel zu gelangen.

Der Coit Tower wird schlicht »The Peak« genannt: der Gipfel von San Francisco. Er erinnert an die Düse eines Feuerwehrschlauchs, ist aber besonders sehenswert wegen der Wandgemälde aus der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise. Den Eintritt können Sie sich aber sparen. Der Blick vom Turm ist zwar etwas besser als der vom Parkplatz, doch die Wandgemälde sind kostenlos zu besichtigen. Außerdem wollen Sie ja weiter: zum Russian Hill.

Das Viertel Russian Hill mit dem südlich angrenzenden Nob Hill ist das wohlhabendste Viertel der Stadt. Hier stehen viele teure Apartmentgebäude. Es gibt schöne Gärten und - schon geahnt? - viele steile Straßen (der Weg zum Telegraph Hill war nur eine Aufwärmübung). Sie sollen aber nur eine davon sehen, the world's crookedest street, die, wie die Amerikaner sie in ihrer charakteristischen Bescheidenheit nennen, »krummste Straße der Welt«. Wäre sie nicht in Serpentinen angelegt - zwischen denen es herrliche Blumenrabatten gibt -, könnten keine Autos hinabfahren. Sie ist das Stück der Lombard Street zwischen Leavenworth Street und Hyde Street, das Sie erreichen, indem Sie einfach vom Telegraph Hill zur Lombard Street hinuntersteigen und auf dieser nach Westen weitergehen.

Nun wird ein bisschen geschummelt. Anstatt den ganzen Weg zum nächsten Ziel, Chinatown, zu laufen, gehen Sie nur gerade bis zur Hyde Street und springen dort auf die Cable Car Powell &amp; Hyde, die hier von Fisherman's Wharf heraufgezogen wird - das erspart Ihnen den Wadenkrampf. Die 7 t schweren Wagen fahren mit einer konstanten Geschwindigkeit von 9,5 Meilen pro Stunde, knapp 15 km/h, nie mehr, nie weniger, egal, wie steil der Hügel ist - und auf jeden Fall viel schneller als Sie. Bitte erst dort aussteigen, wo die Cable Car zum zweiten Mal abbiegt, nämlich an der Powell Street in Richtung Süden.

Von hier ist es nicht mehr weit - zwei Blocks - in eine völlig andere Welt: Chinatown, dessen Hauptader, der Grant Avenue, Sie zum China Gate, dem großen rotgrünen Tor, in südlicher Richtung folgen. Das chinesische Labyrinth aus 24 Blocks wird begrenzt von Broadway, Bush Street, Kearny Street und Stockton Street. Zwischen diesen Achsen sollten Sie herumwandern und in Gassen wie die Ross Alley und Waverly Alley schauen. Es ist alles ostasiatisch. Selbst die Schriftzeichen sind chinesisch. Immerhin befinden Sie sich in einer der größten chinesischen Gemeinde außerhalb Asiens. Hier hätten Sie auch die Gelegenheit, mal einen Dim-Sum-Lunch einzunehmen. Dabei kommen die Kellner und Kellnerinnen mit Wagen an die Tische, die mit zahlreichen auf Tellern angebotenen Köstlichkeiten gefüllt sind, z. B. gefüllte Teigtaschen, Garnelen oder Spitzkohl. Man lässt sich einen oder mehrere Teller geben - und freut sich beim Verspeisen schon auf den nächsten Wagen mit wieder einem anderen Gericht. Absolut authentisch etwa im Great Eastern Restaurant (649 Jackson Street, Tel. 986-25 00, €).

Aber es hilft alles nichts, nach zehn, zwölf Gerichten sollten Sie weiter, schließlich haben Sie noch ein paar Hügel vor sich. Springen Sie nach solch einem Lunch nicht zu schnell ins Wasser, sondern noch einmal auf die Cable Car, die Sie praktischerweise an der nahen Kreuzung California Street und Grant Avenue finden. Leider kommt bald die Endstation an der Van Ness Street. Von dort geht es abermals zu Fuß weiter. Am einfachsten noch etwas auf der California Street entlang, dann an der Laguna Street links rein (es sind nur vier Blocks von der Cable-Car-Endstation). Nun sind Sie in Japantown, und es wird sofort augenfällig, wie sich Japaner und Chinesen voneinander unterscheiden. Japantown ist auch wesentlich kleiner. Am Geary Boulevard befindet sich das Handels- und Kulturzentrum. Wie immer lohnt ein Blick oder ein Abstecher in die Seitenstraßen.

Jetzt beginnt der letzte Fußmarsch. Sie spazieren auf dem großen Geary Boulevard bis zur Steiner Street und diese hinauf bis zur Fulton Street. Dort warten die painted ladies, die restaurierten viktorianischen Häuser, von denen es rund um den Alamo Square - zwischen Divisadero Street und Webster Street, Golden Gate Avenue und Fell Street - einige Hundert gibt. Der Postkartenblick, sozusagen die Krönung für jeden San-Francisco-Wanderer, mit den schönsten victorian houses und den Skyscrapern des Financial District im Hintergrund ist übrigens gleich an der Ecke Steiner Street/Fulton Street zu erheischen. Wenn Sie jetzt noch nicht müde sind, kommen Sie leicht zum zentral gelegenen Civic Center, der Stadtverwaltung: immer die Fulton Street hinunter - es sind vom Alamo Square aus nur zehn Blocks." marked_deleted="0" modified="2009-10-13 11:43:13.214476" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=37.808440,-122.415790,reda%7C37.806067,-122.410325,redb%7C37.802400,-122.406000,redc%7C37.802100,-122.419000,redd%7C37.796944,-122.406852,rede%7C37.797477,-122.406926,redf%7C37.776397,-122.433336,redg%7C37.779500,-122.417393,redh&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|37.808440,-122.415790|37.806067,-122.410325|37.802400,-122.406000|37.802100,-122.419000|37.796944,-122.406852|37.797477,-122.406926|37.776397,-122.433336|37.779500,-122.417393" status="0" sum_locations="8" sum_votes="1" title="Hinein in die verschiedensten Welten" triplocation_id="5312" />
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