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    <location name="Südamerika" avg_rating="0" content_source="2" created="2007-07-11 21:41:08" creator="239" hidden="0" id="5" inherited="0" latitude="-16.972741019999" longitude="-59.765625" ltp_level="0" merged_to="" modified="2007-07-11 21:41:08" modifier="178" style="1" type="2" votes="7" zoom="3" />
    <trips id="10627" created="2009-10-09 11:54:09" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Im Schatten schneebedeckter Vulkane und schweigender Südzypressenwälder pflügt man im Nationalpark Vicente Pérez Rosales durch kristallklares Wasser, bewundert die Reinheit der Natur, die Melancholie der Einsamkeit, die Düsternis der Nebelwälder. Der Traumtrip quer durch die südlichen Anden führt mit Bus und Boot über drei Seen und die Ländergrenze (den Reisepass nicht vergessen!) bis nach Bariloche in Argentinien und eventuell über eine Alternativroute zurück. Die Strecke (rund 200 km) kann im Sommer an einem langen, durch mehrfaches Umsteigen zwischen Bussen und Booten sehr anstrengenden Tag bewältigt werden. Im Winter sind es obligatorisch zwei Tage. Leichtes Gepäck und regenfeste Kleidung sind zwingend erforderlich.

Ausgangspunkt ist Puerto Montt, das der Bus morgens um 8 Uhr verlässt. Nach 20 km wird Puerto Varas am Lago Llanquihue erreicht. Entlang des Südufers geht es - den majestätischen Kegel des Vulkans Osorno (2652 m) immer im Blick - nach Petrohué am Lago Todos Los Santos. Unterwegs wird 20 Minuten Pause gemacht, um die Kaskaden des Río Petrohué zu besichtigen. In Petrohué wartet dann ein Katamaran auf die Passagiere, um sie über den völlig unberührten Lago Todos Los Santos nach Peulla zu bringen, wo im Hotel Peulla (€€€) ein Mittagessen serviert wird (im Winter Übernachtung). Wer möchte, kann auch im Sommer gut einen oder zwei Tage länger bleiben und in den hier dicht bewaldeten Anden wandern oder reiten.

Peulla ist schon chilenischer Grenzposten, danach folgen zwei Stunden Schotterpiste (23 km) über den Pass Pérez Rosales (1022 m) und durch schweigende Wälder zum argentinischen Grenzposten Puerto Frías. Dort Einschiffung über den gleichnamigen kleinen See (20- Min.-Trip) nach Puerto Alegre; von dort weiter mit dem Bus nach Puerto Blest. Und wieder weiter mit einem Katamaran in 90 Minuten über einen Seitenarm des gigantischen Lago Nahuel Huapi (tolle Bergszenerie), nach Puerto Pañuelo. Von dort fährt der Bus in ca. 60 Minuten ins Zentrum von Bariloche.

Der Ort Bariloche (50 000 Ew.) bietet wenig Attraktionen - wenn man von den zahlreichen Kuchen- Kaffee-Salons und dem pseudoalpinen Baustil der Häuser absieht. Sie sollten sich zum Abschluss der Andendurchquerung ein Luxusgeschenk leisten und im »schönsten Hotel Südamerikas«, dem Llao-Llao Hotel and Resort, absteigen, das dem ungarischen Investor George Soros gehört. Das 1940 im imperialen Alpinstil errichtete Hotel liegt auf einer Halbinsel des Lago Nahuel Huapi oberhalb der Anlegestelle Puerto Pañuelo. 164 luxuriöse Zimmer, 14 Suiten - einschließlich derer für Staatspräsidenten, alle mit herrlichem Blick, dazu Pool, Golfplatz, Reitpferde, Segelboote etc. Buchung über Tel. 0054 (Argentinien) 2944/44 85 30, www.llaollao.com, €€€

Die Rückreise kann per Bus über den Puyehue-Pass angetreten werden. Dabei umrundet man den Lago Nahuel Huapi und gelangt auf chilenischer Seite durch den Nationalpark Puyehue wieder hinunter nach Osorno und Puerto Montt. Die hier beschriebene Tour kann über die meisten Reisebüros gebucht werden (Informationen unter www.lakecrossing.cl) und kostet ohne Unterkunft ca. 140 US$ pro Person.

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    <trips id="165" created="2009-09-08 09:21:44" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Für den Beginn der Reise in Caracas empfehlen wir die bequeme Variante, nämlich die klimatisierten, komfortablen Reisebusse von Aeroexpresos (Busbahnhof: Quinta Marluz, Bello Campo, Chacao, Tel. 0212/266 23 21, www.aeroexpresos.com.ve) oder Rodovías de Venezuela (Av. Libertador/ Boulevard Amador Bendayán, Tel. 0212/577 66 22, www.rodovias.com.ve). Wer es rustikaler und preiswerter möchte, nimmt vom Terminal La Bandera (Tel. 0212/ 693 51 26) aus einen Bus. Da kommt man am besten mit dem Taxi hin, denn es liegt 3,5 km südlich des Zentrums von Caracas.

Lösen Sie ein Ticket nach Maracay (Fahrzeit zwei Stunden), einer betriebsamen Halbmillionenstadt. Maracay war zwei Jahrzehnte lang (1915-35) die Hauptstadt Venezuelas, weil dort der Diktator Juan Vicente Gómez Paläste für sich, seine Schranzen und seine Geliebte erbauen ließ; dazu gehören das Teatro Ateneo de Maracay und die Casa de Dolores Amelia. In der Nähe der sehr schönen Plaza Bolívar liegt das Hotel Jardín aus dieser Zeit, heute Sitz der Provinzregierung. Die barocke andalusische Stierkampfarena von 1933 zieht auch international renommierte Toreros an.

Eine sehr gute Unterkunft in den ruhigen Außenbezirken von Maracay an der malerischen Straße nach Santa Clara de Choroní ist das Hotel Pipo Internacional (125 Zi., Av. Principal El Castaño, Via Choroní, Tel. 0243/241 31 11, www.hotelpipo.com, €€€). Das kulinarische Angebot konzentriert sich an der Avenida Las Delicias, dort liegt die schöne Tasca Bodegón de Sevilla, Tel. 0243/241 09 14, €).

Von Maracay geht es über Valencia, eine hässliche Industriestadt, nach Puerto Cabello, das man nach etwa zweieinhalb Stunden erreicht. Puerto Cabello ist ein wichtiger Industriehafen, der wenig auf Tourismus ausgerichtet ist. Trotzdem: Ein Bummel über den attraktiv angelegten Paseo El Malecón, die Uferpromenade, und durch die restaurierte kolonialzeitliche Altstadt lohnt. Puerto Cabello hatte im 18. Jh. wegen seiner strategisch günstigen Lage als Hafen einigen Ruhm erworben. Das bezeugen die alten Befestigungsanlagen Castillo Libertador und Fortín Solano. Einen Sandstrand in der Nähe gibt es auch, die Bahía de Patanemo. Schön wohnt man direkt in der Altstadt in der Posada Santa Margarita (7 Zi., Calle Bolívar 4-36, Tel. 0242/991 26 26, www.ptocabello.com, €€) in einem stilgerecht möblierten, renovierten 200 Jahre alten Kolonialhaus mit Dachterrasse.

Der Busbahnhof liegt an der Av. La Paz. Auf der Strecke nach Barquisimeto, das in etwa dreieinhalb Stunden erreicht ist, kommt man in Chivacoa vorbei, einem der wichtigsten Pilgerzentren des María-Lionza-Kults. Wer sinnlich erfahren möchte, was Synkretismus - das bunte Allerlei verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen - ist, der sollte einen Tag in Chivacoa mit seinen Devotionalienläden und Pilgerbüros verbringen.

Barquisimeto (750 000 Ew.), Venezuelas viertgrößte Stadt, verbirgt einen schönen kolonialen Kern hinter dem üblichen Äußeren einer lärmigen Geschäftsstadt. Eine Oase der Ruhe ist der grüne Parque Ayacucho. Komfortable Unterkunft mit Pool: El Mesón de la Campana (38 Zi., Av. Florencio Jiménez, Tel. 0251/442 04 21, €€€).

Von Barquisimeto fahren alle zwei Stunden Busse nach Coro (Abstecher empfohlen, Reisezeit sieben Stunden) und mindestens zwei Nachtbusse nach Mérida (Reisezeit acht Stunden). Die Route nach Coro verläuft durch eine stark gewellte, trockene Landschaft, die das einzige Weinanbaugebiet Venezuelas umschließt. Der Sekt der Gegend ist sehr zu empfehlen.

Eine attraktive Andenstrecke, zum Teil auf malerisch gelegenen Routen, führt anschließend von Barquisimeto in die alte Hauptstadt des Landes, Quibor, und weiter nach El Tocuyo und über Gebirgsschluchten in das Folklore- und Landwirtschaftsörtchen Boconó. Dort sollten Sie sich die Servicios Campesinos Tiscachic anschauen, eine Bauernkooperative, und die Kunsthandwerksläden. Zwei empfehlenswerte Pensionen zum Übernachten: Posada Machinipe (5 Zi., Calle Bolívar, drei Blocks nördlich der Plaza Bolívar, Tel. 0272/652 15 06, machinipe@cantv.net, €) und Posada Turística Jardín Boconés (8 Zi., Calle Girardot 3-5, Tel. 0272/652 10 71, €).

Von Boconó verkehren Kleinbusse (Fahrzeit 90 Minuten) in das über Andenterrassen fließende, koloniale Trujillo, das einen Zwischenstopp lohnt. Alle halbe Stunde bekommt man von dort aus einen Bus, der in 60 Minuten hinunter in das schwülwarme, laute Valera fährt, einen Knotenpunkt für mehrere Andenrouten. Die 170-km-Strecke von dort hinauf nach Mérida klettert an blühenden Kohl-, Kartoffel-, Knoblauch- und Karottenfeldern vorbei, bis sie den höchsten Pass des Landes erreicht, den Paso El Águila auf 4007 m Höhe. Hier sollten Sie aussteigen und eine heiße Schokolade trinken!

Die klare Bergluft von Mérida macht den Kopf frei für neue Abenteuer. Die Fahrt mit der Seilbahn auf den Pico Espejo können bergerfahrene und konditionsstarke Traveller mit einer Besteigung von Venezuelas höchstem Berg krönen, dem Pico Bolívar (5007 m).

Von den Anden in die Llanos: Die 200-km-Strecke von Mérida (Busterminal in der Av. Las Américas) hinunter in die Viehzüchtermetropole Barinas, die Pforte zu den tellerflachen, heißen Llanos, ist mit ihren atemraubenden Landschaftswechseln eine der schönsten des Landes. Die Straße schraubt sich hinter Mérida noch einmal in die Höhe bis nach Apartaderos auf fast 4000 m. In den dortigen kleinen Restaurants werden Knoblauchforellen serviert. Ein Tipp für authentisches Kunsthandwerk ist die Casa del Páramo an der Hauptstraße mit kleinem Caférestaurant. Später säumen dichte subtropische Wälder und Tabak,- Bananen-, Kaffee- und Obstplantagen den kurvigen Weg; die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada hat man immer im Blick. Von Barinas können Sie eine Tour durch die Llanos anschließen oder nach Caracas zurückkehren." marked_deleted="0" modified="2009-09-08 09:21:45.202784" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=10.496050,-66.898277,reda%7C10.247570,-67.598110,redb%7C10.501140,-66.908957,redc%7C10.058096,-69.293869,redd%7C11.402810,-69.677803,rede%7C-8.112370,-79.030022,redf%7C9.321362,-70.603394,redg%7C8.602068,-71.148491,redh%7C10.495315,-70.555926,redi&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|10.496050,-66.898277|10.247570,-67.598110|10.501140,-66.908957|10.058096,-69.293869|11.402810,-69.677803|-8.112370,-79.030022|9.321362,-70.603394|8.602068,-71.148491|10.495315,-70.555926" status="0" sum_locations="9" sum_votes="1" title="Von der Küste in die Anden" triplocation_id="5" />
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