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Ein unvergessliches Naturerlebnis verspricht der Besuch der Donauauen bei Stopfenreuth/Hainburg. Dieses über 90 km² große Stück Urwald, das 1996 zum Nationalpark erklärt wurde, lässt sich per pedes, in der Pferdekutsche und im Kanu erkunden. Tel. 02212/ 35 55, www.donauauen.at" marked_deleted="0" modified="2009-09-14 23:32:57.809974" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=48.209206,16.372778,reda%7C48.215170,16.934320,redb%7C48.198320,16.900490,redc%7C48.266741,16.907959,redd%7C48.144860,16.701030,rede%7C48.147610,16.942050,redf&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|48.209206,16.372778|48.215170,16.934320|48.198320,16.900490|48.266741,16.907959|48.144860,16.701030|48.147610,16.942050" status="0" sum_locations="6" sum_votes="1" title="Marchfeldschlösser und Donauauen" triplocation_id="27423" />
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Dass der wahre Charakter des Burgenlandes Beschaulichkeit ist, wird nirgendwo so deutlich wie am Neusiedler See und auf der östlich davon gelegenen Seenplatte. Dieser Landstrich, auch Seewinkel genannt, zählt zu den letzten Naturparadiesen dieser Welt. Unzählige glaubersalzhaltige Lacken, Seen und Teiche tauchen die Steppenlandschaft in zartblaue Pastellfarben und bieten den idealen Lebensraum für über 250 zum Teil seltene (und geschützte) Vogelarten, die hier mit dem Feldstecher oder auch ganz aus der Nähe zu beobachten sind. Mit viel Geduld und etwas Glück bekommen Sie Flussregenpfeifer, Säbelschnäbler, Großtrappen und Heideschnecken zu Gesicht - allerdings nur, wenn Sie sich morgens so früh wie möglich auf den Weg machen.

Wanderer wie Radfahrer starten die Tour auf der Ostseite des Sees im Pusztadorf Illmitz, das für seine Flora und Fauna und vor allem für seine grandiosen Süßweine berühmt ist. So ist etwa das Weingut der Familien Kracher (Weinlaubenhof, Apetlonerstr. 37) dank seiner Prädikatsweine selbst Weinfreaks in Übersee längst ein Begriff.

Richtung Süden geht es zunächst zum Sandeck, einer kleinen Halbinsel an der ungarischen Grenze, die keilförmig in den Schilfgürtel des Neusiedler Sees hineinragt. Wenn man, vom Sandeck zurück, den Herrensee und die Zicklacke passiert hat, laden Pusztaziehbrunnen und gut ausgebaute Vogelbeobachtungstürme zum Rasten ein, ehe man sich in Richtung Oberer und Unterer Stinkersee wieder auf den Weg macht. Diese beiden Seen liegen inmitten von Sodaschneefeldern auf mineralischen Böden, die mit so seltenen Pflanzen wie Salzkresse oder Salzaster bewachsen sind. Vielleicht sind gerade Graugänse zu sehen, die hier einen ihrer liebsten Brutplätze unterhalten. Die Bevölkerung des Seewinkels nennt die Salzwüste »Hölle« und wundert sich über den Enthusiasmus, mit dem manche Besucher hier mitten im Salz picknicken, anstatt sich in einem der nahen Gasthöfe entlang der Seewinkler Weinstraße mit Steckerlfischen, Pusztaspießen und Seewinkelweinen verwöhnen zu lassen. Wer einmal diese Weinstraße erreicht hat, der kann sich auch nicht mehr verlaufen: Sie führt direkt nach Illmitz zurück.

Noch ein Tipp für Naturliebhaber, denen fünf Stunden Gehzeit zu lange sind: Als Alternative bietet sich eine überschaubare, aber deshalb nicht weniger faszinierende Wanderroute an, die in Apetlon beginnt und geradewegs auf die weltberühmte Lange Lacke zuführt, also den Punkt des Seewinkels, wo sich die meisten Zugvogelrouten kreuzen. Man umrundet die Lacke in etwa drei Stunden." marked_deleted="0" modified="2009-09-08 09:21:43.624688" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=47.929670,16.836310,reda%7C47.761879,16.800319,redb%7C48.064000,16.287970,redc%7C47.743772,16.830604,redd%7C47.752410,16.867550,rede&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|47.929670,16.836310|47.761879,16.800319|48.064000,16.287970|47.743772,16.830604|47.752410,16.867550" status="0" sum_locations="5" sum_votes="1" title="Zu Fuss oder mit dem Fahrrad durch die Puszta" triplocation_id="27423" />
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