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Zhujiajiao

erstellt von tripwolf-partner am 2010-12-02

Zhujiajiao

Zhujiajiao am Ufer des Dianshan-Sees ist das einzige der vielen Wasserdörfer im Umland, das noch zu Shanghai gehört. Die Renovierungswelle ist natürlich auch hierhin geschwappt, allerdings erst in diesem Jahrhundert. Das bedeutet, es wurde behutsam saniert und nicht so viel zerstört wie andernorts. So bietet diese kleine Wasserstadt immer noch genug, um in den vielen kleinen Gassen entlang der vielen kleinen Kanäle das alte, pittoreske China suchen zu gehen. Die Geschichte der Siedlung begann vor mehr als 5000 Jahren. Noch heute säumen zweistöckige Häuser mit geschwungenem Dach aus der Ming- und Qing-Zeit (1368 bis 1911) die Kanäle, die von zwanzig alten Brücken überspannt werden.

Wenn Sie sich durch die Händlergassen gewunden und das unglaublich bunte Angebot bewundert haben, beruhigt ein Blick von der steinernen Fangsheng-Brücke hinab das Auge. Langsam gleiten die rostigen Lastkähne dahin, und die Schiffer teilen mit langen Stöcken die wuchernden Wasserpflanzen - eine aus Südamerika eingeschleppte Art, die sich auf Chinas Wasserwegen rasant verbreitet. Alte Frauen werden Ihnen kleine, lebende Fische zum Kauf anbieten: Greifen Sie zu (Vorsicht, glitschig!), und werfen Sie einen Fisch zurück ins Wasser. Das ist ein alter buddhistischer Brauch und bringt Glück. Die »Brücke zur Freilassung«, benannt nach diesem Brauch, wird von fünf steinernen Bögen getragen. Mit einer Länge von 72 m und einer Höhe von 7,50 m ist sie die größte und schönste Brücke dieser Art im Yangzi-Delta.

Die Wasserstadt ist touristisch voll erschlossen: Das Eintrittsgeld, zu entrichten am »neuen« Stadttor am Parkplatz, berechtigt zum Besuch der Sehenswürdigkeiten, die in einem Plan eingezeichnet sind. Dazu zählt der Kezhi-Garten. Der Stadtgotttempel mit blutrünstigen Gemälden ist ebenfalls eindrucksvoll. Beachten Sie ferner die Ausstellung jahrtausendealter Keramik- und Jadefunde im Delta: Hier staunt man über die Kunstfertigkeit und das ästhetische Gespür im alten China. Eine weitere Ausstellung erzählt vom Reisanbau. Interessant sind auch die Exponate im kleinen Fischereimuseum. Im Teehaus Nr. 1 sind Sie schließlich im ersten Haus am Platz gelandet, was die schöne Aussicht betrifft. Hier können Sie sich für die Rückfahrt stärken. Eintritt 60 Yuan, Touristenbus Nr. 4 oder Taxi (ca. 130 Yuan einfach), ca. 40 km von Shanghai

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