Neuseeland Reise: Die Top Spots für eine Südinsel Rundreise
Seelöwen, Wale, Pinguine, Fjorde, goldene Sandstrände, schneebedeckte Berge und viele weitere Natur-Schauspiele bekommt man auf diesem Südinsel-Loop in Neuseeland zu sehen. Bevorzugtes Reisemittel: Ein Mietwagen.
Ausgangspunkt ist Christchurch, die größte Stadt der Südinsel und zweitgrößte Stadt des Landes. Christchurch ist unter anderem als ‚Garden City‘ bekannt und macht ihrem Namen alle Ehre: Grün soweit das Auge reicht und liebevoll gepflanzte Blumen an Straßenrändern. Ein besonderer Tipp für Naturfreunde: Der Botanische Garten mit seinem imposanten Rosengarten. Weitere Hauptattraktionen dieser Stadt sind die Christchurch Cathedral und das Arts Centre.
Von hier aus geht es in den Süden. Über Lake Tekapo, dessen See so blau ist, dass man am liebsten reinspringen möchte (die Kälte des Bergsees hält einen dann aber doch davon ab), gelangt man nach Wanaka und Queenstown. Wanaka ist ein kleines Städtchen am See, was wohl eher im Winter recht busy ist, da die deutsche und österreichische Ski-Nationalmannschaft hier trainiert. Queenstown dagegen ist sowohl im Winter als auch im Sommer äußerst beliebt. Hier kann man die verrücktesten Sachen machen, wie Jetboating, Canyon Swing oder Bungee Jumping. Am Abend verwandelt sich die Stadt in die Partymetropole der Südinsel.
Weiter geht die Fahrt zum berühmten Milford Sound, ein Fjord der von hohen Bergen umgeben ist. Alleine die Fahrt dorthin ist spektakulär. Am Tourismus-Zentrum in Te Anau (die nächstgelegene Stadt zum Fjord), erhält man die Auskunft, dass es ca. 1,5 Stunden Fahrt zum Fjord sind. Man sollte sich aber lieber auf 2,5 Stunden einstellen, einfach weil man immer wieder anhalten muss, um Fotos zu machen. Es gibt Wasserfälle noch und nöcher und schneebedeckte Berge, sowie den imposanten Homer-Tunnel. Empfehlenswert ist eine Fjord-Fahrt mit dem Boot, bei der man Seelöwen und Delphine bewundern kann und von den Wasserfällen nassgespritzt wird.
Von Te Anau geht es nach Catlins. Diese Gegend ist nicht sehr touristisch, da sie nicht auf den Hauptrouten der Touristen-Busse liegt. Das bedeutet: Unberührte Natur und noch weniger Menschen, dafür umso mehr Tiere. An der Curio Bay erwartet einen ein besonderes Schauspiel: Schwimmen mit Delphinen, ganz ohne etwas zu zahlen. Man stapft einfach zu ihnen ins Wasser, sie kommen dann von selber und schwimmen um einen herum. Abends kurz vor Sonnenuntergang kann man dann am Strand Pinguine beobachten, wie sie zu ihren Nestern watscheln – unvergessliche Momente. Achtung aber vor Seelöwen, welche schon mal stinkig werden können und auch schwer erkennbar sind, weil sie wie große Steine aussehen.
Über die raue Westküste fährt man weiter in den Norden, vorbei an Gletschern und einem atemberaubenden Regenwald, der fast bis ans Meer runter wächst. Der nächste Stop wird in Nelson eingelegt, ein Ort zum Leben, klein aber fein. Wenn man es schafft am Samstag für den Wochenmarkt dort zu sein, kann man sich fern der Heimat eine deutsche Bratwurst und ein Weizenbier gönnen. In Nelson haben sich viele deutsche Einwanderer niedergelassen, daher bekommt man sogar im Supermarkt deutsche Produkte.
Der Abel Tasman Nationalpark lockt mit goldenen Stränden und türkisem Wasser. Hier ist das Wassertaxi ein gängiges Verkehrsmittel, da man viele Buchten nur über den Wasserweg erreichen kann. Diese Gegend ist gut geeignet für eine Kajaktour.
Wenn dann noch Zeit bleibt, sollte man unbedingt über den Takaka Hill an die Golden Bay fahren. Auch dieses Gebiet ist wenig touristisch, weil es viele Besucher einfach nicht mehr schaffen, weiter in den Norden zu fahren. Dafür ist es ein beliebtes Urlaubsziel der Neuseeländer. Am Wharariki Beach, der als Sanddüne von Regenwald umgeben ist, kann man bei Ebbe Baby-Seelöwen beim Plantschen und Spielen beobachten.Von Takaka kann man dann in die Marlborough Sounds abbiegen, ein absolutes Highlight. Auch hier sind viele Buchten nur mit dem Wassertaxi zu erreichen. Man kann hier kayaken und sich die Muscheln und Austern von den Steinen abkratzen. Dieser Ort ist perfekt, um die Seele baumeln zu lassen und der Welt zu entfliehen.
Die letzte Station des Loops ist das schöne Kaikoura, bekannt für die vielen Meeresbewohner. Delphine, Wale und Unmengen von Seelöwen teilen sich das Krill in der Bay. Hier ist „Whale Watching“ ungemein beliebt bei den Touristen, was man auch am Boot merkt und es schwierig macht, gute Fotos zu schießen.
Weitere Infos für Reisende und Backpacker auf: http://www.work-travel-nz.com