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    <trip id="152" created="2009-09-08 09:21:41" creator_id="258" creator_name="marcopolo" creator_status="100" default_for_user_id="" description="Ab Suva leiten die mit »Airport« beschrifteten Hinweisschilder auf verschlungenen Wegen, aber verlässlich nach Nausori. Auf dem überwiegend national genutzten Flugplatz der 20 km entfernten Kleinstadt landet, wer nach Suva will. Frühmorgens sind die Vororte der Hauptstadt erfüllt von hektischer Betriebsamkeit: Voll besetzte Busse bahnen sich hupend einen Weg durch Karawanen uniformierter Schüler, am Straßenrand hasten Menschen zur Arbeit, schleppen Frauen in Körben und Taschen ihre Waren zum Markt, treiben Männer ihre Kühe zum Grasen.

6 km hinter Nausori, sobald die Straße sich vom Ufer des breiten Nausori River abwendet, wird die Gegend zusehends ländlicher. Die vorläufig letzte größere Ansiedlung ist Korovou. Hier beginnt der ungeteerte Abschnitt der Kings Road ins Inselinnere Richtung Lautoka. Machen Sie sich gefasst auf eine fast 50 km lange Rüttelstrecke bis Dama - falls die Teermaschine zwischenzeitlich nicht ein Stück vorangekommen ist. In besonders ruppigem Zustand ist die Piste, wenn kurz zuvor eine neue Geröllschicht aufgetragen wurde. Mehr als 50 km/h sind jedenfalls nicht drin.

Bald liegen Wiesen und Felder hinter Ihnen. Die Fahrt geht jetzt durch dichten Regenwald. Und mitten in der Wildnis eine willkommene Überraschung: Urus Snackbar! Die notdürftig zusammengehauene Imbissbude flankiert einen ansehnlichen Wasserfall. Grund genug, auszusteigen und sich die Füße zu vertreten. Ein schmaler Pfad endet am kleinen Felsbecken unterhalb des Wasserfalls, wie geschaffen für ein erfrischendes Bad.

Die Piste ist hier im Landesinneren nur wenig befahren. Freundlich winkende Eingeborene am Straßenrand zeugen von dörflichem Leben im Dschungel. Tatsächlich folgen einfache, aber ausgesprochen gepflegte Siedlungen in nur wenigen Kilometern Abstand aufeinander. Am meisten macht Naqaia her, ein von wucherndem Grün eingefasstes Dorfidyll. Immer wieder strecken einem Kinder Obst oder Wurzelknollen entgegen: 15 Bananen für einen Fidschi-Dollar, Touristenaufschlag inklusive.

Nach hundert unwegsamen Minuten verwöhnt die Kings Road wieder mit einem glatt gewalzten Teerbelag. 16 km sind es jetzt nur noch bis zur Küste. Wer in Suva bei Regen abgefahren ist, kann sich hier wahrscheinlich über blauen Himmel freuen, denn die Kings Road überquert im Inselinneren die Wetterscheide zum klimatisch begünstigten Norden.

Unmerklich öffnet sich die Landschaft: Ausgedehnte Zuckerrohrfelder halten den wuchernden Regenwald in Schach. Sie sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass hier Inder leben und den Boden bestellen. Von nun an prägen Flachdächer, zweistöckige Steinhäuser, voll geräumte Kramläden und pastellfarbene Moscheen die Siedlungen.

122 km hinter Suva dringt endlich wieder Meeresrauschen ans Ohr, denn an der Viti Levu Bay ist der Pazifik und damit die Nordküste erreicht. Im weiteren Verlauf kann die Kings Road nicht mehr vom Ozean lassen, passiert Ellington Wharf, wo das Boot zum Mokusigas Island Resort ebenso ablegt wie die Fähre zur zweitgrößten Fidschi-Insel Vanua Levu.

Mit Aussicht auf schroffe, bis zu den Gipfeln mit tropischem Dickicht bedeckte Bergketten macht sich Rakiraki als nördlichste Stadt Viti Levus in der weiten Küstenebene breit. Zum eigentlichen Geschäftszentrum Vaileka gelangt man über einen kurzen Abzweig ins Landesinnere. In Rakiraki hat Udre Udre, einer der blutrünstigsten Kannibalen Fidschis, seine letzte Ruhestätte gefunden - recht pietätlos am Ortsausgang, gleich neben dem linken Fahrbahnrand der Kings Road. Ausgedehnte Weiden prägen jetzt die Landschaft. Hinter dem eintönigen Straßendorf Togowere markiert eine Tafel mit der Aufschrift »Yaqara« die Grenze zur größten Rinderfarm Fidschis. Auf über 7000 ha, bis hin zu den fernen Berghängen im Inneren, erstreckt sich der Besitz. Hier muss man damit rechnen, dass einzelne Rinder achtlos auf die Straße laufen. Schon deshalb ist von einer Fahrt bei Dunkelheit abzuraten.

Der bunte Markt neben dem Busbahnhof ist die einzige Attraktion Tavuas. Umso mehr verspricht die ins Inselinnere abzweigende Goldfields Road. Sie endet in der Tat an einem Goldbergwerk, in Vatukoula. Seit den Dreißigerjahren wird hier unterirdisch und im Tagebau nach dem wertvollen Metall gesucht. Der größte Teil der über 1500 Beschäftigten lebt vor Ort in mineneigenen Siedlungen: je höher die Position, desto besser die Ausstattung der Wohnung.

Lange bevor man die Stadt Ba (13 000 Ew.) erreicht, bestimmt die Allgegenwart des Zuckerrohrs das Landschaftsbild. Immer wieder kreuzen Schmalspurgleise die Kings Road - während der Erntezeit pausenlos befahren von schwer beladenen Zügen auf dem Weg zur Zuckerfabrik. Attraktionen sucht man in Ba vergebens, dennoch lohnt ein kurzer Besuch der orientalisch anmutenden Stadt, die überwiegend von Indern bevölkert wird. Die Kings Road führt als Umgehungsstraße weiter und überquert den Ba River auf einer beachtlichen Brückenkonstruktion, die mit EU-Geldern finanziert wurde, nachdem ein Zyklon 1993 die alte Brücke zerstört hatte. Ba fungiert auch als nördlicher Zugang zu den Ufern des Sigatoka River. Am Weg dorthin liegt Navala, ein malerisches Dorf, das streng an Traditionen festhält. Selbst die Bauweise der bures ist noch die alte. So fotogen das Dorf auch wirkt: Durchreisende sollten mit ihrer Kamera Abstand halten und die Dorfetikette beachten.

12 km vor Lautoka gewährt eine Anhöhe den ersten Blick auf die in der Niederung von Zuckerrohrfeldern umgebene zweitgrößte Stadt Fidschis. Hier, 257 km von Suva entfernt, endet die Kings Road - und beginnt die Queens Road. Jetzt noch 220 km, und Sie sind wieder in Suva, haben Viti Levu einmal umrundet.

Bis Nadi sind es von Lautoka aus noch ca. 35 km auf der Schnellstraße. Alternativ führt die abzweigende alte Landstraße vorbei am traditionsreichen Dorf Viseisei (Achtung Straßenschwellen!) und an der Zufahrt zum Vuda Point mit der hübschen Marina und dem gemütlichen Freiluftrestaurant First Landing nebst dazugehörigen Bures.

Eilige bewältigen die knapp 300 km lange Strecke von Suva nach Nadi leicht in einem Tag. Wer lieber zwischendurch übernachten will, findet in Rakiraki, Tavua und Ba einfache, landestypische Hotels. Weitaus mehr Komfort bieten das Wananavu Beach Resort (Tel. 669 44 33, Fax 669 44 99, €€-€€€) und die McDonald's Cottages auf dem Wananavu gegenüberliegenden Nananu-i-Ra Island (10 Min. mit dem Boot, Tel. 669 46 33, Fax 669 43 02, €-€€)." marked_deleted="0" modified="2009-09-08 09:21:42.06627" modifier_id="258" privacy="1" static_map_url="http://maps.google.com/staticmap?hl=en&amp;maptype=roadmap&amp;format=png&amp;markers=-18.087690,178.384100,reda%7C-18.027161,178.534195,redb%7C-17.611290,177.502800,redc%7C-17.818190,177.416200,redd&amp;key=ABCDABCD&amp;size=123123123x123123123&amp;path=rgb:0x0000ff,weight:5|-18.087690,178.384100|-18.027161,178.534195|-17.611290,177.502800|-17.818190,177.416200" status="0" sum_locations="4" sum_votes="1" title="Fidschi: Auf Viti Levus Kingsroad von Suva bis Lautoka" triplocation_id="310379" />
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    <triplocations name="Nadi" description="»Hub of South Pacific Islands« (Drehscheibe der Südpazifischen Inseln) nennt sich Fidschi stolz. Verkehrstechnisch trifft das sogar zu. Der internationale Flughafen von Nadi fungiert neben jenem von Tahiti als wichtigster Luftfahrtknotenpunkt in der Südsee. Hektische Betriebsamkeit herrscht meist nachts und frühmorgens, wenn die Maschinen der internationalen Linien zwischenlanden. Nicht nur deswegen ist Nadi touristisch die erste Adresse: Hier im Westen herrscht meist das sonnigere, trockenere Wetter.

Die recht langweilige Stadt ist mit rund 7700 Einwohnern die drittgrößte Fidschis und liegt eingebettet in ausgedehnte Zuckerrohr- und Gemüseplantagen. Durch das Zentrum mit bunt gemischten Geschäften, vorwiegend indisch, wie die Mehrheit der Bevölkerung, verläuft die Queens Road, die in ihrer ganzen Länge von 221 km an der Südküste entlangführt und Lautoka und Suva verbindet. Auf der Nordseite führt sie als Kings Road an der Küste entlang und ist bis auf ca. 50 km durchgängig asphaltiert (siehe »Ausflüge &amp; Touren«, S. 130)." favorite="" full_name="Nadi, Fidschi" googled_path="Fidschi/Nadi" hidden="0" href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/310404/Fidschi/Nadi" id="310404" inherited="0" is_poi="0" item_name="Nadi, Fidschi" language="DEU" latitude="-17.81819" longitude="177.4162" ltp_level="0" parents_name="Fidschi" rating="0" recommended="" status_description="4" status_name="1" status_tags="0" status_teaser="2" teaser="" teaser_or_description="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; »Hub of South Pacific Islands« (Drehscheibe der Südpazifischen Inseln) nennt sich Fidschi stolz. Verkehrstechnisch trifft das sogar zu. Der internationale Flughafen von Nadi fungiert neben jenem von T..." teaser_or_description_short="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; »Hub of South Pacific Islands« (Drehscheibe der Südpazifischen Inseln) nennt sich Fidschi stolz. Verkehrstechnisch triff..." type="7" type_id="7" type_name="Stadt" votes="0" zoom="10">
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    <triplocations name="Lautoka" description="Die zweitgrößte Stadt Fidschis liegt etwa 30 km nördlich von Nadi und ist die größte Zuckermetropole der südlichen Erdhalbkugel. 22 000 Menschen auf Viti Levu leben vom Zucker. In die Rohrzuckerfabrik von Lautoka münden alle Gleise, auf denen die schmalen, beladenen Zuckerrohrbahnen von den Plantagen anrollen. Besichtigungen der Fabrik sind nur möglich, wenn man sich in Absprache mit dem Geschäftsführer einer Schulklasse anschließt (Tel. 666 08 00). Souvenirs und Nahrungsmittel kann man in der großen Markthalle am Busbahnhof kaufen." favorite="" full_name="Lautoka, Fidschi" googled_path="Fidschi/Lautoka" hidden="0" href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/310413/Fidschi/Lautoka" id="310413" inherited="0" is_poi="0" item_name="Lautoka, Fidschi" language="DEU" latitude="-17.61129" longitude="177.5028" ltp_level="0" parents_name="Fidschi" rating="0" recommended="" status_description="4" status_name="1" status_tags="0" status_teaser="2" teaser="" teaser_or_description="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; Die zweitgrößte Stadt Fidschis liegt etwa 30 km nördlich von Nadi und ist die größte Zuckermetropole der südlichen Erdhalbkugel. 22 000 Menschen auf Viti Levu leben vom Zucker. In die Rohrzuckerfabrik..." teaser_or_description_short="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; Die zweitgrößte Stadt Fidschis liegt etwa 30 km nördlich von Nadi und ist die größte Zuckermetropole der südlichen Erdha..." type="7" type_id="7" type_name="Stadt" votes="1" zoom="10">
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    <triplocations name="Suva" description="Rund 80 000 Einwohner zählt die Hauptstadt Fidschis, die zugleich die größte Metropole in der ganzen Südsee ist. Suva eignet sich nicht als Urlaubsort, dazu ist das Wetter an der Ostseite des Gebirges zu regnerisch, der Stadtverkehr zu laut, sind die Küstengewässer um den Hafen zu dreckig. Die besseren Wohnviertel befinden sich an den Hängen oberhalb der Stadt. Unten in der City, um »The Triangle« (Ecke Renwick/Thomson Sts.), herrscht an Wochentagen das Gedränge einer Großstadt. Der Markt an der Usher St. ist besonders belebt am Samstagvormittag. Nur etwa 1 km entfernt, am Albert Park, dehnt sich das gepflegte Regierungsviertel aus. Überall steht uniformiertes Wachpersonal in Sulus, den traditionell drapierten Wickeltüchern. Innerhalb weniger Stunden lässt sich die Innenstadt Suvas bequem zu Fuß erkunden." favorite="" full_name="Suva, Fidschi" googled_path="Fidschi/Suva" hidden="0" href="http://www.tripwolf.com/de/guide/show/310414/Fidschi/Suva" id="310414" inherited="0" is_poi="0" item_name="Suva, Fidschi" language="DEU" latitude="-18.08769" longitude="178.3841" ltp_level="0" parents_name="Fidschi" rating="0" recommended="" status_description="4" status_name="1" status_tags="0" status_teaser="2" teaser="" teaser_or_description="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; Rund 80 000 Einwohner zählt die Hauptstadt Fidschis, die zugleich die größte Metropole in der ganzen Südsee ist. Suva eignet sich nicht als Urlaubsort, dazu ist das Wetter an der Ostseite des Gebirges..." teaser_or_description_short="&lt;b&gt;&lt;/b&gt; Rund 80 000 Einwohner zählt die Hauptstadt Fidschis, die zugleich die größte Metropole in der ganzen Südsee ist. Suva ei..." type="7" type_id="7" type_name="Stadt" votes="0" zoom="10">
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