Ahmadinejads verkürzter Sommer
Der Aufstand des iranischen Volkes gegen Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat dessen Sommerpläne gehörig verkompliziert. Kurz gesagt: Es war kein entspannender Sommer für ihn. Ahmedinejad sah sich meist gezwungen, sein Haus in Teheran zu hüten und eine Wasserpfeife nach der anderen zu rauchen. Nur dreimal schaffte er es, sich davonzustehlen: Im Mausoleum seines religiösen Führers Khomeini erwartete ihn statt Inspiration nur die Transpiration anderer Pilger im der schlecht gelüfteten Halle. In Jekaterinburg zerquetschte Russlands Premier Vladimir Putin beim Treffen fast Ahmadinejads kleine Hände. Und auch das Meeting mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Il hätte besser laufen können: Beim Tischtennis-March im DPRK-Komplex in Pjöngjang bestand der kleine Kim aufgrund seiner Körpergröße darauf, dass man die Tischbeine auf die Hälft verkürze - und gewann. Wo ist Allah, wenn man ihn braucht?