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Kahlenberg und Leopoldsberg

erstellt von MarcoPolo-partner am 2015-12-17

Kahlenberg und Leopoldsberg

Die beiden Hausberge der Wiener lassen sich problemlos erreichen – mit dem Bus 38 A von der U-Bahn-Station Heiligenstadt (U 4, U6); dieselbe Strecke über Grinzing benutzt auch, wer mit dem Auto vom Stadtzentrum kommt. Für Wanderer führt der schönste Weg von Grinzing in etwa zwei Stunden auf den Kahlen- und weiter auf den Leopoldsberg.

Dieser Ausflug lohnt des phantastischen Panoramas wegen. Von beiden „Gipfeln“ blickt man auf Wien und über das ganze Wiener Becken bis hin zum Leithagebirge und zu den slowakischen Karpaten. Wer den Bus genommen hat, steigt 20 Minuten später unten im Tal einfach an der Endstation aus. Wer jedoch Wiens Hausberge auf Schusters Rappen erklimmen will, fährt mit der Straßenbahn 38 bis zu deren Endstelle (oder im Bus 38 A bis zur Haltestelle Grinzing/Sandgasse). Ab da geht's nordwärts über den Grinzinger Steig bis zum Heiligenstädter Friedhof, von dort links, entlang dem Schreiberbach, auf der Wildgrubgasse durch das Mukental. Nach ungefähr 1 km zweigt man schließlich rechts ab und steigt eine lange Treppe hoch, von deren Ende mehrere Wegweiser sicher durch den Wald bis auf den Kahlenberg geleiten.

Dieser stolze, 484 m hohe Waldhügel hieß übrigens bis ins späte 18. Jh. der vielen Wildschweine wegen, die sich dort tummelten, Sauberg. Damals trug noch die 60 m niedrigere Nachbarkuppe den Namen Kahlenberg. Als man dort jedoch 1683 zu Ehren des amtierenden Kaisers Leopold I. eine ihm geweihte Kirche baute, verlieh man auch dem Boden, auf dem diese stand, den erlauchten Kaisernamen. Der Sauberg wurde in Kahlenberg umgetauft. Zur Einkehr bei leckeren Mehlspeisen und Biokaffee – mit wunderbarem Blick auf Wien – lädt auf dem Kahlenberg der mit drei Terrassen, Wintergarten und Liegestühlen bestückte Intreff CoffeeToGo Telefon: 01 3281500700 tgl. 7–17 Uhr.

Auf dem Leopoldsberg, den Sie vom Kahlenberg über einen bequemen Fußweg in weniger als einer halben Stunde erreicht, steht inmitten der Ruinen einer Babenberger Festung aus dem 13. Jh. die kleine Leopoldskirche mit ihrer Doppelturmfassade. Im Anschluss empfiehlt sich die Bus- oder Autofahrt über die Höhenstraße, eine in den 1930er-Jahren zwecks Arbeitsbeschaffung errichtete Aussichtsstraße durch den Wienerwald. Von ihr führen Zufahrtswege in die Heurigenbezirke Sievering, Neustift, Pötzleinsdorf und Salmannsdorf. Nicht versäumen: ein Stopp beim Lebensbaumkreis Am Himmel http://www.himmel.at, einem einzigartigen, als Klangraum gestalteten Naturdenkmal, bei dem Sie an Wochenenden nachmittags, mit einmaligem Blick über Wien, gratis klassischer oder jazziger Musik aus 40 Lautsprechern auf der Himmelwiese lauschen können. Fahren Sie im Bus 38 A bis zur Haltestelle Cobenzl und laufen ca. 10 Minuten entlang der Höhenstraße Richtung Sievering bis zur Ecke Himmelstraße/Höhenstraße.

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