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Ans andere Ufer – Zur Oper und in den Freistaat

erstellt von MarcoPolo-partner am 2016-09-23

Ans andere Ufer – Zur Oper und in den Freistaat

Holmen war lange Zeit militärisches Sperrgebiet. Erst Ende des 20. Jhs. entschied sich das Verteidigungsministerium, Kasernen und Werften nördlich von Christianshavn zu räumen. Und es dauerte nicht lange, da war das frei gewordene Areal wieder besetzt: von Architekten, Kunststudenten und Immobilienspekulanten.

Der zweistündige Spaziergang auf der anderen Sundseite ist ein Streifzug durch ein Neubaugebiet der besonderen Art und führt Sie vorbei an Kopenhagens besonderer Attraktion: der neuen Oper.

Bummeln Sie vom Kongens Nytorv auf der belebten Seite Nyhavns bis zum 71 Nyhavn Hotel. Hier ist der Anleger der Havnebusser 901 nach Süden und 902 nach Norden. Von dem Anleger aus haben Sie eine schöne Aussicht auf das gegenüber liegende Ufer: Im Süden sehen Sie die Knippelsbro, den Turm der Vor Frelsers Kirke und davor die grauen Gebäude des Außenministeriums.

Und im Norden glänzt die neue Opera mit ihrem gläsernen Bug und dem alles überspannenden Tragflächendach. 1400 Zuschauer finden in dem imposanten Gebäude Platz. Die Hafenbusse 901 und 902 bringen Sie rüber nach Holmen Nord. Passiert das Boot die Oper, sollten Sie einmal Richtung Westen schauen. Das Opernhaus liegt auf einer Linie mit der Marmorkirken und dem Schloss Amalienborg. Dies ist beileibe kein Zufall. Mit dem Standort auf der alten Werft sollte eine Verbindungsachse geschaffen werden zwischen den Polen Kirche, König und Kunst.

Denn die Hauptstraße auf Holmen, die Danneskjold-Samsøes Allé Richtung Christianshavn, trennt zwei Architekturepochen voneinander. An der Wasserseite befinden sich die sorgsam restaurierten historischen Marinebauten, gegenüber ragen moderne gläserne Apartmenthäuser in die Höhe.

Überqueren Sie die Brücke Værftsbroen, nähern Sie sich dem Stadtteil Christianshavn. Hinter dem phantasievoll bemalten Bretterzaun liegt das lange umstrittene Projekt Christiania. Mögen Sie es lieber romantisch, dann lassen Sie den Freistaat links liegen und schlendern am Kanal entlang ins Zentrum von Christianshavn. Die erste Brücke, die Sie erreichen, ist die St. Annæ Gade. Sie stehen jetzt am Fuß der Vor Frelsers Kirke. Überqueren Sie die Brücke, kommen Sie in die Wildersgade.

Bevor Sie mit dem Bus über die Knippelsbro zum Kongens Nytorv zurückfahren, schauen Sie kurz in die Eifel Bar Wildersgade 58. Auch wenn die Fassade nicht sehr einladend wirkt, sollten Sie sich trotzdem hineinwagen. Hier treffen sich die Leute aus der Nachbarschaft: Künstler, Studenten, Regierungsbeamte und pensionierte Seefahrer.

Und für den Fall, dass es Ihnen in der Eifel Bar zu düster ist, bleibt Ihnen nebenan noch eine geruhsame Alternative: das Café Wilder.

  • 1
    Nytorv

    3 Stimmen

    Sehenswürdigkeit

    Der Kongens Nytorv (dt. Königs Neumarkt oder sinngemäß Neuer Königsmarkt) ist der größte Platz in...

  • 2
    71 Nyhavn Hotel

    7 Stimmen

    Hotel

    Das Hotel ist in 2 umgebauten Lagernhäusern aus den 1800er Jahren im belebten Bezirk Nyhavn unter...

  • 3
    Frederikskirche

    12 Stimmen

    Sehenswürdigkeit

    Die Frederikskirche (dänisch Frederiks Kirken), oft auch Marmorkirche genannt, der evangelisch-lu...

  • 4
    Vor Frelsers Kirke

    15 Stimmen

    Sehenswürdigkeit

    Die evangelisch-lutherische Erlöserkirche (dänisch Vor Frelsers Kirke) ist eine Barockkirche in d...

  • 5
    Eifel Bar

    0 Stimmen

    Bar

  • 6
    Café Wilder

    1 Stimmen

    Bar

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