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Im Westen viel Neues – Kopenhagens junges Zentrum

erstellt von MarcoPolo-partner am 2017-02-20

Im Westen viel Neues – Kopenhagens junges Zentrum

An der Westseite des Rathauses sitzt Dänemarks großer Dichter. Den Zylinder auf dem Kopf, den Spazierstock in der linken Hand, in der rechten ein Buch. Doch wohin schaut Hans Christian? Nicht etwa dorthin, wo seine Karriere begann, in die Altstadt. Nein, sein Blick richtet sich gen Westen.

Und das mit einer Miene, als wolle er sagen: „Schaut, da tut sich was!“ Ja, schauen Sie! Dieser Spaziergang führt Sie für drei Stunden nach Vesterbro, dem Stadtteil, der vom Sex- und Arbeiterviertel zum Szeneviertel saniert wird. Folgen Sie also dem Blick des Märchendichters, und gehen Sie die Vesterbrogade stadtauswärts. Spätestens wenn Sie linker Hand den Bahnhof und die Gleise passiert haben, werden Sie merken, wie die Stimmung sich verändert. Auf der Vesterbrogade flanieren die Menschen nicht, sie erledigen ihre Einkäufe. Niemand wirbt hier mit dem internationalen Flair der Stadt, hier sind die Bewohner international. In Vesterbro leben Menschen aus allen Nationen. Das zeigt sich auch an den Auslagen der Läden und den Speisekarten der Restaurants.

Gönnen Sie sich eine erste Pause in einem Café auf dem Vesterbro Torv. Hier treffen sich Kopenhagener auf einen Cappuccino oder auf ein Bier. Haben Sie genug beobachtet, folgen Sie der Vesterbrogade, bis Sie an eine Kreuzung kommen, an der sich die Straße gabelt und rechts die Frederiksberg Allé abzweigt. Teil der Kreuzung ist der schmale Værnedamsvej, Vesterbros Delikatessenmeile. Kleine Läden verkaufen Käse, Fleisch, Obst, Gemüse und Sushi, es gibt auch eine Brasserie. Auf der linken Straßenseite stoßen Sie auf ein unauffälliges Schaufenster. Aber gehen Sie nicht daran vorbei. Ein smørrebrød bei Salatbørsen Værnedamsvej 9 33240609 ist ein Muss.

An der nächsten Kreuzung verlassen Sie die Vesterbrogade und biegen links in den Vesterfælledvej ein. Versteckt liegt hier die Siedlung Humleby (Hopfenstadt). Die kleinen Reihenhäuser wurden Ende des 19. Jhs. von Arbeitern der Carlsberg-Brauerei gebaut, heute sind sie vor allem bei Kopfarbeitern gefragt. Die nächste Querstraße ist der Ny Carlsberg Vej. Rechts sehen Sie das Elefantentor, das zum Wahrzeichen der Carlsberg-Brauerei wurde. Wollen Sie zurück ins Zentrum, müssen Sie in die andere Richtung durch den Park Enghaven bis zum Enghaveplads gehen. Hier beginnt Vesterbros zweite Hauptstraße: die Istedgade. Auf dem Gasværksvej sind Sie in Kopenhagens kleinem Kiez mit ein paar Sexshops angekommen, kein Vergleich zu Amsterdam oder Hamburg.

Vielleicht werden in Vesterbro eines Tages sogar alle roten Lichter ausgehen. Sein neues Gesicht zeigt der Stadtteil auf dem Halmtorvet, einen Steinwurf von der Istedgade entfernt. Wo einst das Vieh auf den Schlachter wartete, befindet sich heute Kopenhagens Kulturzentrum – die Øksnehallen. Rund um den Halmtorvet haben viele feine Restaurants und gestylte Bars eröffnet. Bevor Sie ins Zentrum zurückkehren, sollten Sie sich im Café Carlton Halmtorvet 14 33299090 kein Ruhetag unter die Menschen mischen.

Erinnern Sie noch den Blick von Hans Christian Andersen? Womöglich hat es der Märchenerzähler geahnt: Das alte Kopenhagen wird im Westen Konkurrenz bekommen.

  • 1
    Salatbørsen

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    Restaurant

  • 2
    Carlsberg-Brauerei

    11 Stimmen

    Sehenswürdigkeit

    Carlsberg dänisch auch Carlsberg Byen (Carlsberg-Quartier) ist ein Stadtviertel im Kopenhagener S...

  • 3
    Halmtorvet

    0 Stimmen

    Sehenswürdigkeit

  • 4
    Øksnehallen

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    Museum / Galerie

  • 5
    Café Carlton

    1 Stimmen

    Restaurant

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