Eines der vollständigsten und perfekt erhaltensten Monumente der mittelalterlichen Kunst Osteuropas.
8 km südlich des Stadtzentrums ließen zahlreiche Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Schivkov die Residenz bauen, die nach wie vor als Repräsentationssitz des Staatspräsidenten genutzt wird. Größere historische Bedeutung erlangte der Ort durch die Bojana, eine Kirche, die den Namen des Ortes trägt und in die Unescoliste der Kulturdenkmäler aufgenommen wurde. Sie stammt aus dem 11. Jh., 1259 kam dann ein Anbau mit wundervollen Wandmalereien hinzu, die ihren Ruhm begründeten. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken, die als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei gelten. Ihr Schöpfer ist unbekannt geblieben, weswegen er stets als der »Meister von Bojana« apostrophiert wird. Di bis Sa 10-17 Uhr

