Besänftigende See- und Bergkulisse am Fuße der Alpen
Das Salzkammergut, Österreichs „zehntes Bundesland“, ist etwas Besonderes: Mit Seen wie dem Atter- und Traunsee, dem Hallstätter und Altausseer See oder dem Wolfgangsee vereint es in sich die schönsten Seenlandschaften Oberösterreichs, Salzburgs und der Steiermark.
Das Paradies für Surfer, Segler, Paraglider und sonstige Wassersportfans wird zudem von einer beeindruckenden Bergkulisse umrahmt. Im Salzkammergut wird viel Wert auf Tradition gelegt, und das Selbstverständnis der Bewohner speist sich aus dem Bewusstsein, einmal ein eigener Staat im Staat gewesen zu sein, ein Salzstaat. Daher rührt auch der Name. Der Sitz für die Verwaltung dieser von den Habsburgern bereits im 14. Jh. gegründeten Kammergüter waren die Kammerhöfe, repräsentative Gebäude, die noch heute in Bad Aussee und in Gmunden zu besichtigen sind. In der zweiten Hälfte des 19. Jhs., als Adelige, Großbürger und Künstler die Sommerfrische für sich entdeckten, war das Salzkammergut eines der begehrten Ziele.
Geadelt wurde die Gegend schließlich durch den Sommersitz von Kaiser Franz Joseph. Ein kräftiger touristischer Aufschwung kam, als die Heilkraft der Sole entdeckt wurde und neben der Sommerfrische auch das Kuren in Bad Aussee oder Bad Ischl en vogue geworden war.
