Bevor Östermalm (60 000 Ew.) Ende des 19. Jhs. bebaut wurde, lagen in dieser ländlichen Gegend die königlichen Viehställe.
Arm und schmutzig war der Stadtteil, ehe die Stadtverwaltung das Gebiet baulich erschloss und ein rechtwinkliges Straßennetz anlegte. Breite Boulevards mit prächtigen Wohnhäusern entstanden, etwa Karlavägen, Valhallavägen oder Narvavägen, nicht zu vergessen Stockholms Paradestraße Nummer eins, der Strandvägen. Nur gut betuchte Stockholmer und Prominente können sich hier eine Wohnung leisten. In Östermalm liegen auch das Botschaftsviertel, viele teure Hotels und Museen wie das Historische Museum oder das Musikmuseum sowie das hundert Jahre alte Dramaten, das Königliche Dramatische Theater. Das einstige Armenviertel avancierte zum teuren, edlen Stadtteil mit vielen exklusiven Geschäften, Einkaufspassagen wie der Sturegallerian und der historischen Markthalle Östermalms saluhall. Wenn Sie sich ins Nachtleben stürzen möchten, ist der Stureplan in Östermalm die beste Adresse, hier gibt es viele teure Bars, Clubs und Restaurants.
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