Sehenswürdigkeit

Krantor

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Krantor

Nicht zu übersehen ist der mächtige, etwas düster wirkende Holzkran am nördlichen Ende der Uferpromenade. Das Krantor (Żuraw) – eigentlich ein umgebautes Stadttor – gehört zu den markantesten Wahrzeichen Danzigs. Im Spätmittelalter hingegen erfüllte es äußerst praktische Aufgaben: Hafenarbeiter und Sträflinge hievten mittels riesiger Treträder Lasten von bis zu 4 Tonnen vom Deck der Segelschiffe 11 Meter hoch an Land. Auch Schiffsmasten wurden mithilfe des Krans aufgerichtet. Im Speicherviertel der Seehandelsmetropole Danzig lagerte einst die Schiffsfracht für halb Europa – kein Wunder, dass sie den größten Hafenkran der Welt besaß.

Krantor Reiseführer zuletzt geändert von tripwolf

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Neueste Krantor Bewertungen (2)

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  • La medieval Puerta Grua el símbolo de la ciudad.
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  • Eine Besichtigung zahlt sich aus - weniger aufgrund der nur mäßig interessanten Ausstellungsobjekte zum Hafenwesen des 16. bis 18. Jahrhunderts, als vielmehr wegen der Möglichkeit, im Inneren des hölzernen Ungetüms herumzuklettern. Steile Stiegen führen direkt zu den mächtigen Treträdern und faustdicken Stricken, mit deren Hilfe einst Tonnen von Ladegut ins Innere des Krantors hochgezogen wurden.
    vor ein paar Jahren Missbrauch melden

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