Ohne Gespür für den verletzten Stolz der Hamburger hatten die Soldaten Napoleons in der wuchtigen Backsteinkirche kurzerhand ihre Pferde einquartiert. Damit nicht genug: Kurz vor Weihnachten 1813 befahl der französische Kommandant den Stadtbewohnern, sich für die kommenden Monate mit Lebensmitteln auszustatten. Wer das nicht konnte, dem drohte Vertreibung. Tausende dieser Ärmsten der Armen verbrachten eine Nacht voller Schrecken und Kälte in der Petri-Kirche, bevor man sie am 25. Dezember durchs Millerntor über die Stadtgrenze trieb. Ein Gemälde in der Kirche erinnert an das Ereignis. Speersort 10 U3, Rathaus
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