Chaiya, einst ein wichtiges Handelszentrum, liegt an der Ostküste der Malaiischen Halbinsel, direkt unterhalb des Isthmus von Kra
Chaiya (in Thai:) ist eine Stadt in der Provinz Surat Thani und eine der ältesten und historisch bedeutsamsten Orte in Süd-Thailand. Chaiya ist gleichzeitig die Hauptstadt des Landkreises (Amphoe) Chaiya.
Wegen seiner geostrategisch günstigen Lage am Golf von Thailand spielte der Hafen stets eine wichtige Rolle im Ost-West-Handel zwischen Indien, der Malaiischen Halbinsel und China.
Chaiya wird von manchen Historikern als zeitweilige Hauptstadt des Reiches Srivijaya angesehen, das den Süden der Malaiischen Halbinsel und Sumatra vom 7. bis zum 13. Jahrhundert beherrschte. Jedenfalls fanden sich hier zahlreiche formvollendete Buddha-Figuren aus jener Epoche, die heute teilweise im Nationalmuseum Chaiya zu sehen sind, wo sich auch Kunstschätze aus der Ayutthaya-Zeit finden. Die meisten stehen jedoch im Nationalmuseum Bangkok.
Neben dem Museum liegt der bedeutende Wat Borom That Chaiya aus dem 8. Jahrhundert. Der zentrale Chedi wurde mit Ziegeln und Mörtel aus Pflanzenfasern errichtet. Die Anlage wurde in den 90er Jahren recht aufwendig restauriert. Seit 1949 ist hier auch die letzte Ruhestätte für den Mönch Phra Chaiya Wiwat, der landesweit hoch verehrt wird.
Ein anderer Anziehungspunkt ist das buddhistische Meditationszentrum Wat Suan Mokkh, das sich etwa 6 km im Südwesten der Stadt befindet. Das Zentrum wurde von Buddhadasa Bhikkhu begründet, der 1993 verstorben ist. Der Grundgedanke ist das einfache Leben, das ohne große religiöse Zeremonien auskommt und hier auch mit körperlicher Arbeit verbunden wird. Die Meditationszyklen beginnen jeweils am ersten Tag eines Monats und dauern 10 Tage. Sie werden von Buddhisten aus aller Welt besucht. (...)
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