Thailands friedfertige muslimische Insel
Die Insel Ko Lanta hängt wie ein Tränentropfen im Andamanischen Meer vor der Westküste Thailands, südlich von Krabi. Vorwiegend von musilimischen Fischern bevölkert war Ko Lanta eine vergleichsweise unerschlossene Alternative zu besser bekannten Inseln wie Phuket oder Ko Phi Phi. Lanta wird immer noch von relativ wenigen Touristen heimgesucht, aber das ist in etwa so, als würde man sagen, Brooklyn hat weniger hohe Gebäude als Manhattan. An Lantas Westküste besteht kein Mangel an Ferienanlagen, aber schlaue Reisende können ohne viel Aufwand die ausgetrampelten Pfade verlassen, um unberührte Strände, authentische Dörfer und mysteriöse Dschungelwege vorzufinden. Fährenschiffe legen in Ban Saladan an, einer geschäftigen Niederlassung an der Nordspitze der Insel. Es ist wenig überraschend, dass die Strände, die sich am nächsten zur Fährenanlegestelle befinden, die überfülltesten sind, und dort befinden sich auch die teuersten Unterkünfte. Begibt man sich in einem tuk-tuk-Taxi nach Süden, weichen die Hotels bescheidenen Gaststätten, Bungalow-Königreichen und, schlussendlich, klaren und unbesiedelten Stränden. Sowohl Gerätetauchen als auch Schnorcheln sind beliebte Beschäftigungen, und zahlreiche Tourveranstalter bieten Ausflüge ins offene Meer an. Den Dschungel am Festland mit einem Elefanten auszukundschaften oder die Altstadt an der Ostküste zu besuchen sind gute Möglichkeiten, um dem hektischen Treiben am Strand zu entkommen. Eine Vorstellung Ko Lantas wäre nicht komplett, ohne das köstliche Essen zu erwähnen. Die Thai-Küche ist überall fabelhaft, aber die muslimische Kultur auf Ko Lanta bedeutet, dass man wundervoll würzige Meeresfrüchte und das beste Massaman-Curry in ganz Thailand vorfindet.

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