Medina von Tetouan: Kleine Gassen winden sich durch die Stadt und lassen Besucher tief ins Land eintauchen
Tetouan (435 000 Ew.) liegt am westlichen Ausläufer des Rif-Gebirges, 40 km südöstlich von Tanger, auf einem Hochplateau - und hat einen schlechten Ruf, gerade bei Marokkoneulingen. Kein Wunder, denn es gibt hier vergleichsweise viele Haschischdealer, Taschendiebe und Faux Guides. Dennoch sollten Sie sich - mit einem Führer an Ihrer Seite - auf keinen Fall die Medina von Tetouan entgehen lassen, die von der Unesco seit 1997 als Welterbe geschützt wird. Weiße Gassen werden von gemauerten Torbögen überspannt und winden sich in sanften Kurven durch die Stadt. Lohnend ist neben dem Besuch des ethnografischen Museums ein Bummel durch die Suqs, die kaum kleiner sind als die der Königsstädte. Nicht weit von den Suqs entfernt befindet sich das ehemalige Judenviertel, die Mellah. Ein Besuch dort lohnt sich hauptsächlich wegen der schönen Architektur dieses Stadtteils, der stark andalusisch geprägt ist. Er wurde Anfang des 19 Jhs. angelegt und beherbergt einige Synagogen, die man besichtigen kann. Unterkunft finden Sie im Hotel Chems, 74 Zi., 3 km außerhalb von Tetouan Richtung Martil, Tel. 039 99 09 03, €€. Essen können Sie in den vielen kleinen Restaurants rund um die Place Hassan II.


mehr Tetouan Fotos


Tetouan Videos