Eine unberührte Beispiel für die kulturelle Interaktion zwischen Europa und dem Islam im 17. Jahrhundert.
Die kleinste der vier Königsstädte (500 000 Ew.) bleibt von Touristen häufig unbeachet. Zu Unrecht, denn in der Stadt, die im 12. Jh. gegründet und im 14. Jh. zur Hauptstadt wurde, finden Sie unverfälschtes marokkanisches Leben mit bunten Märkten und eine zauberhafte, nahezu unberührte Altstadt. Außerdem befindet sich hier das schönste Stadttor Marokkos sowie das sehenswerte Mausoleum von Moulay Isma'il, dem maghrebinischen Sonnenkönig. Er war es, der die landesweit größten Stallungen bauen ließ, 30 000 Sklaven hatte und 500 Frauen ehelichte, nachdem ihn die Tochter von Marie Antoinette und Ludwig XIV. hatte abblitzen lassen. Diese Verschwendungssucht brachte dem Reich fast den Untergang - und bescherte der Stadt bombastische Bauten.


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