Diese kleine Stadt (15 000 Ew.) hat ihren Namen von dem Ortsheiligen Sidi Ali Ifni, dem man wundersame Kräfte nachsagt. Bis 1969 gehörte Sidi Ifni zu Spanien, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Ortskern bis heute an andalusische Orte erinnert: Die Straßen sind im Schachbrettmuster, die Häuser sind zum Teil in Art-déco errichtet und in Rosa und Blau gehalten. Die marokkanische Regierung hat die koloniale Hinterlassenschaft als touristisches Potenzial erkannt und bemüht sich, das Städtchen original zu halten - zumindest in der Architektur.
Sidi Ifni ist ein herrlicher Ort, um Ferien zu machen - gesetzt der Fall, man kann auf Disko, Wassersport, Luxushotels und Tennisanlagen verzichten. Hier gibt es saubere Strände, preiswerte Unterkünfte und interessante Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Im Gegensatz zu Agadir ist es hier vergleichsweise untouristisch, was Reisenden einen Blick ins wahre Marokko möglich macht.
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