Rund um die Burg liegt das alte Lissabon. Malerisch schmiegen sich die Viertel Alfama und Mouraria an das Castelo de São Jorge.
Die ehemalige Maurenstadt Alfama ist Lissabons ältester Bezirk. Wie ein Wunder überstand das Viertel fast unbeschadet das verheerende Erdbeben im Jahr 1755 und trägt so noch heute mittelalterliche Züge. Ein Wirrwarr aus steilen Treppchen, winzigen Gassen und lauschigen Plätzen prägt das Bild des Kleine-Leute-Quartiers. Ähnlich verwinkelt, aber etwas heruntergekommen, ist die benachbarte Mouraria. Hierher wurden die Mauren nach der Rückeroberung der Stadt im Jahr 1147 verbannt. Im Juni feiert die Alfama „ihren“ Schutzheiligen Santo António mit Straßenfesten, Musik und Tanz. Nordöstlich schließt sich Graça an, ein lebhaftes, ganz typisches Lissabonner Wohnviertel aus dem 19. Jh., das einige Prachtbauten, wie die Klosterkirche São Vicente de Fora und das Pantheon, sowie besonders schöne Aussichtspunkte zu bieten hat. Auf dem Campo de Santa Clara findet samstags und dienstags der Flohmarkt Feira da Ladra statt.
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