Die Baixa (Unterstadt) erstreckt sich von der prachtvollen Praça do Comércio am Tejoufer bis zum lebhaften Rossio.
Die breite Fußgängerzone Rua Augusta ist die Hauptader des traditionellen Geschäfts- und Bankenviertels. Entstanden ist der Bezirk nach dem Erdbeben von 1755 als Handwerkerviertel. Der damalige Außenminister Marquês de Pombal ließ es schachbrettartig anlegen und sah für jede Handwerkszunft eine eigene Straße vor. Heute noch zeugen die Straßennamen davon, z.B. Rua dos Sapateiros (Straße der Schumacher); einen Abstecher hierher ist die kleine Milchbar A Camponesa wert, an der die moderne Zeit spurlos vorüberzugehen scheint. In der Rua da Prata 74 (Straße der Silberschmiede) im Fragoleto gibt es das beste, hausgemachte Eis der Stadt. In der Baixa herrscht von morgens bis abends reges Treiben, nach Geschäftsschluss ist es hier jedoch wie ausgestorben. Nördlich schließt sich die Prachtallee Avenida da Liberdade an. Sie mündet in den Platz, der dem großen Stadterneuerer gewidmet ist, der Praça Marquês de Pombal. Einen besonders schönen Blick auf die elegante Flaniermeile hat man vom exklusiven Restaurant Tivoli Terraço im 9. Stock des Luxushotels Tivoli.
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