Diese romantische kleine Stadt ist spektakulär auf einem 165 m hohen Felsplateau gelegen.
Die Serranía de Ronda beeindruckt als karge Landschaft. Kleine, weiße Dörfer lugen hinter Felsrücken hervor. Kurz vor dem 60 km nördlich von Marbella gelegenen Ronda sind es so viele, dass die Berge schneebedeckt erscheinen. Ronda (35000 Ew.) selbst, auf Felsen gebaut, ist von geradezu Furcht einflößender Schönheit. Im Mittelpunkt führt die denkmalgeschützte Brücke Puente Nuevo über die Schlucht El Tajo, einen 160 m tiefen Einschnitt in ein Felsplateau. Sie verbindet über den Río Tajo hinweg die Altstadt La Ciudad mit dem neuen Stadtteil. Die Parkanlage Alameda del Tajo bietet schöne Fernblicke auf die Berge. Empfehlenswert ist auch der Pfad, der links neben dem Palacio de Mondragón, von dem kleinen, umgitterten Platz aus, den Abhang hinunter in die Schlucht führt. Treppen werden von Schotter abgelöst, etwa 500 m hinab führt der Weg, der dann wieder hochgestiegen werden muss. Aber wer unten war, weiß, dass er von dort die besten Fotos von der spektakulären Brücke machen kann. Die Plaza de Toros, 1785 erbaut, ist Spaniens älteste Stierkampfarena (mit Stierkampfmuseum tgl. 10-18, im Sommer bis 20 Uhr). Der Stierkampf erhielt hier in Ronda sein bis heute verbindliches Regelwerk und ist untrennbar verbunden mit Meister Pedro Romero (1754-1839).
Cafés und Restaurants finden sich in reicher Zahl um die Plaza de España und die angrenzende Calle José Aparicio. Ebendort können Sie im Hotel Don Javier (12 Zi. Calle José Aparicio 6 €) ein strategisch günstig gelegenes Quartier beziehen.
Auskunft: Paseo de Blas Infante


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