Von der Inka-Hauptstadt zum Touristenzentrum
Auf den massiven Steinmauern des einstigen Inka-Palastes Coricancha thront eine katholische Kirche und in den Straßen der Innenstadt stehen prächtige Kolonialbauten auf Inka-Fundamenten. Jedes Haus und jeder Stein im historischen Kern von Cusco erzählen von der Hochkultur der Inka und ihrer Unterwerfung durch die spanischen Eroberer, und ein kurzer Spaziergang reicht aus, um sich von der dramatischen Geschichte völlig in den Bann ziehen zu lassen. Cusco ist der Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu und in das Heilige Tal der Inka und fehlt daher auf keinem Reiseplan eines Peru- oder „Best-of" Südamerika-Touristen. Dementsprechend finden sich auf der zentralen Plaza de Armas mehrere teure Restaurants, und in der kleinen Gasse Procuradores, auch „Gringo Alley" genannt, drängen sich Pubs und Pizzerias, die auf Besucher warten. Untertags lässt sich der Rummel durch einen Spaziergang zu der oberhalb der Stadt gelegenen Inka-Ruine Sacsayhuamán vermeiden (wem die Höhenluft zu schaffen macht, muss sich beim Aufstieg etwas anstrengen). Nachts bleibt man in Cusco am besten auf den gut beleuchteten und frequentierten Pfaden.




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