Immer wieder die alten Römer: Vor fast 2000 Jahren drückten sie der vormaligen Keltensiedlung ihren Stempel auf und zogen am Ende einer breiten, zerfransten Landzunge den Herkulesturm in die Höhe.
Heute wirft er sein künstliches Licht zur natürlichen Hafeneinfahrt gen Osten und nach Westen zur Ensenada del Orzán, einem Meerbusen mit den städtischen Badestränden Riazor und Orzán.
Der historische Kern der Provinzhauptstadt (245000 Ew.) liegt an der Ostflanke der Halbinsel und umfasst die Plaza de María Pita, die Plaza de Santo Domingo und die kleine Parkanlage Jardín de San Carlos. Wichtigste Kirchen sind die Iglesia de Santa María del Campo und die Iglesia de Santiago (beide romanisch), der spätgotische Convento de Santa Bárbara und die barocke Iglesia de Santo Domingo. Westlich der Altstadt schließen sich die Grünanlagen Jardines de Méndez Núñez und Rosaleda sowie die Avenida de la Marina mit ihren schönen Glasgalerien an. Wegen der Vielzahl der verglasten Erker und Loggien nennt sich La Coruña ciudad cristal, „Glasstadt“.
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