Eine geheimnisvolle Welt voller Tafelberge, Wasserfälle und schöner Flüsse
Die Natur der Region Guayana, zu der auch der Nationalpark Canaima (http://www.lagransabana.com/canaima) zählt, ist schlicht grandios. Schon beim Anflug zeigt sich die Großartigkeit dieser Landschaft: hell leuchtende Wasserarterien, die sich durch eine khakifarbene Savanne schlängeln, tiefblaue Seen, düstere Tafelberge, die wie Schlachtschiffe auf dem Guayanaplateau zu schwimmen scheinen. Diese einzigartige Landschaft wurde von oben entdeckt: Vom Flugzeug aus hatte der US-amerikanische Buschpilot Jimmy Angel als erster Weißer 1935 den höchsten Wasserfall der Welt gesehen, der sich den Auyán Tepui knapp 1000 m hinunterstürzt und seither seinen Namen trägt: Salto Angel. Früher gab es Canaima und den Salto Angel nur im sündhaft teuren Paket, heute buhlen viele, auch kleine Veranstalter um Besucher. Das hat die Palette erweitert und die Preise gesenkt. Billig ist es trotzdem nicht, aber dafür zählt der Park zum Schönsten, was das Land zu bieten hat. Oft müssen Extras auch extra - und teuer - bezahlt werden, z. B. der Rundflug über den Salto Angel.
Canaima (3000 Ew.), noch vor nicht allzu langer Zeit ein idyllischer Flecken mitten im Indianerland der Gran Sabana, hat sich zu einem geschäftigen Umschlagplatz für den Dschungeltourismus entwickelt. In seinen roten, von Palmen beschatteten Erdstraßen herrscht bereits frühmorgens Hochbetrieb. Kleine Jungen bieten sich als Träger an oder verteilen Werbematerial preiswerter Unterkünfte. Auf dem Rollfeld landen und starten die Maschinen aus Maiquetía, Puerto Ordaz bei Ciudad Guayana, Ciudad Bolívar und von der Isla de Margarita. Reiseleiter treiben ihre Schäfchen zusammen, Kleintransporter karren das Gepäck durch den Ort zur gebuchten Posada.

