Heiß und kalt. Streifzüge durch die zerklüfteten Anden und die hitzeflirrenden Savannen des Hinterlandes.
Die kälteste und die heißeste Region Venezuelas liegen nur wenige Hundert Kilometer auseinander. Von der Wüste um Coro und der flimmernden Hitze über dem Maracaibosee bis in die eiskalte Welt der Sierra Nevada ist es nur ein Katzensprung. Der Parque Nacional Morrocoy mit seinen Riffen und Inseln ist ein ideales Taucherparadies und Coro, eine der ältesten Städte auf dem Festland, eine architektonische Perle.Mögen einem eben noch karibische Rhythmen in den Ohren geklungen haben, so wechselt die Szene radikal, wenn man die Sierra Nevada erreicht hat. Andine Flötenmusik passt besser zu der rauen Bergwelt mit ihren Hochmooren, Gletschern und Gipfeln, die bis 5000 m ansteigen. Besucher begegnen einsamen, malerischen Dörfern und einer gepflegten Kulturlandschaft, in der sich Kaffee-, Tabak- und Obstplantagen mit Kartoffel- und Knoblauchfeldern abwechseln.

