Venezuelas grüne Riviera. Seeräuberparadiese und Karneval, Wasserbüffel und Kakaoplantagen.
Der Nordosten Venezuelas, eine Küstenlandschaft mit den Ausläufern der Küstenkordillere, entwickelt sich zügig zum Dorado des nationalen und internationalen Tourismus. Kein Wunder: Die Buchten und Strände sind eingebettet in Palmenhaine und die üppige Vegetation der dunkelgrünen Sierra. Fischerdörfer reihen sich aneinander, verschlafene Kolonialstädte haben die Jahrhunderte ohne große Wechsel überlebt, und im maritimen Parque Nacional Mochima warten Seeräuberparadiese auf Entdecker. Das alles sowie eine immer bessere Infrastruktur locken Gäste an, die ihren karibischen Traum erleben wollen.Von Caracas aus ist die Ferienregion über die Nationalstraße 9 in fünf Stunden zu erreichen. So sind denn auch an den Wochenenden die Strände oft von den caraqueños besetzt. Doch es ist Platz für alle da, besonders im »Barlovento« (wörtlich: dem Wind ausgesetzt), der flachen Küstenzone mit ihren alten Kakaoplantagen, und auf den vom Massentourismus noch nicht berührten Halbinseln Araya und Paria.

