Mit Gondeln geht es von Caracas ins Gebirge
Der Nationalpark bildet nicht nur die bezaubernde Kulisse für die im Tal sich ausdehnende Stadt, sondern ist auch das bevorzugte Wandergebiet der Hauptstädter. Das dicht bewaldete Ávilamassiv trennt die Hauptstadt von der Karibikküste. Von Sabanas Nieves im Stadtteil Altamira geht es steil bergauf, die Wege sind gesäumt von Kiosken mit Schweinefleischbrötchen und frischem Obstsaft. Man kann auch einen Halbtagesausflug buchen und sich auf dem Waldlehrpfad Los Venados die üppige Naturvielfalt des Parks vom immergrünen Nebelwald bis zu andinen Gräsern und Sträuchern erklären lassen. Die Gipfel zu besteigen ist keine Kleinigkeit, der Ávila liegt 2159 m hoch, der Naiguaitá 2765 m. Die Temperaturen können nachts unter den Gefrierpunkt sinken. Beliebte Attraktion: die Gondelbahn zum Ávila (Mo 12-20, Di bis So 10-20 Uhr). Oben wurden ein Spielplatz und eine Schlittschuhbahn eingerichtet; Letztere ist nur am Wochenende geöffnet. Von dort aus läuft man eine halbe Stunde hinunter zur Küstenseite in das malerische Örtchen Galipán oder lässt sich mit dem Jeep fahren. Die Sicht auf Caracas und die Küste ist sagenhaft. In dem Blumenzüchterörtchen stehen mehrere empfehlenswerte Restaurants für die Mittagspause zur Wahl, von ganz rustikal bis ziemlich fein. Mehrstündige Jeeptouren mit Besuch der Parkstation El Venado kann man buchen bei Skylimit (Tel. 0212/962 06 05, deutschsprachig). Die Talstation der Bahn liegt an der Kreuzung Av. Principal de Maripérez/Av. Boyacá. Der Weg dorthin ist ausgeschildert.



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