Die Gartenstadt der Karibik
Dank holländischer Ingenieurskunst, französischer Planung und britischer Disziplin war Georgetown im achtzehnten Jahrhundert berühmt für seine Landschaft. Das Georgetown unserer Tage mag zwar wegen seiner breiten von Bäumen gesäumten Alleen und Kanäle immer noch den Namen "Gartenstadt der Karibik" tragen, aber nur wenig von dieser Schönheit ist übrig geblieben. Leider herrscht heute der Verfall vor. Georgetown ist das administrative, Handels- und Wirtschaftszentrum Guyanas. Während die Stadt immer noch einige Namen imperialer Angeber (Cummingsburg, Lacytown, Bourda Street, und Alberttown) beibehalten hat, wurden die meisten wichtigen Plätze von Bedeutung in einem Feuer zerstört (1945). Der Victoria-Justizpalast, das Parlamentsgebäude und Strabroek Market bleiben wunderbare Beispiele, wie Georgetown ausgesehen haben muss. Weitere Gebäude aus der Kolonialzeit stehen in verschiedenen Bezirken, werden aber oft von offensichtlichen Relikten aus einer sozialistischen Übergangszeit in den 1970ern überschattet. Georgetown hat den Ruf einer gefährlichen Stadt, man sollte untertags auf jeden Fall vorsichtig sein und in der Nacht Taxis benutzen.









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