Parks, Pagoden und Neubauten prägen die Kapitale, Gebirge und das Delta des Roten Flusses die Umgebung
Lange galt Hanoi als die ruhigere der beiden vietnamesischen Metropolen, doch die Zeiten sind vorbei. Eine schier endlose Zweiradkarawane knattert vorbei an Alleen, Villenmeilen, prachtvollen Kolonialbauten und am Ho-Chi-Minh-Mausoleum.
Hanoi ist nicht zu bändigen, und der Bauboom bedroht die malerischen Handwerkerhäuser der Altstadt. Doch versöhnen die zauberhaften Gartenanlagen, idyllischen Seen und noch immer stillen Winkel der Stadt.
Der Norden steckt auch voller Naturwunder: Südöstlich von Hanoi, knapp zwei Fahrstunden entfernt, ragen die weißgrauen Kalkfelsen der Ha-Long-Bucht aus dem Wasser. Und das Bergdörfchen Sa Pa entwickelt sich rasant, auch wenn es etwas zeitaufwendig ist, mit dem Zug in die „Vietnamesischen Alpen“ im Nordwesten zu fahren, um die Bergvölker zu sehen und durch kühl-gemäßigten Regenwald zu wandern. Die tropische Variante findet man im Ba-Be-Nationalpark, der noch ein echter Geheimtipp im Norden Vietnams ist.

