Die wunderschoene alte Hauptstadt Vietnams ist voller Charme und Energie
Beinahe 1.000 Jahre alt, ist Vietnams Hauptstadt Hanoi seit jeher fest im Herzen der vietnamesischen Kultur verankert - ein Ort, an dem Dichter und Maler an den Ufern entlang des zentral gelegenen Hoan-Kiem-Sees spazieren gingen, in der Hoffnung eine magische Wasserschildkröte zu sehen. In den letzten Jahrzehnten kamen zahlreiche Veränderungen - und hupende Autos - in die einst so verschlafene kommunistische Stadt. In der Altstadt und ihrem verschlungenen Netz der "36 Gassen und Gilden", wo die Straßen jeweils den Namen einer Berufsgattung tragen (Dosenerzeugung, Heilkräuter, Hühnerbeine etc.), sind Hotelzimmer schon ab ein paar Euros zu haben. Jenseits des Hoan-Kiem-Sees, im französischen Viertel, finden sich noch Spuren der Kolonialzeit. Am bekanntesten davon ist wohl das Hotel Metropole (Heute Teil der Hotelkette Softitel), eine besonders erlesene Bleibe für diejenigen, die es sich leisten können. Während eines Hanoi-Aufenthalts sollte man unbedingt beim Van Mieu vorbeischauen, dem historischen "Tempel der Literatur", wie auch beim Hoa-Lo-Gefängnis, dem berühmt-berüchtigten "Hanoi Hilton", in dem US-Politiker und ehemaliger Präsidentschaftskandidat John McCain einige Jahre in Gefangenschaft zugebracht hat, und natürlich bei "Uncle Ho", wie Ho Chi Minh gerne genannt wird. Seine letzte Ruhestätte ist - entgegen seiner Anordnungen - ein Mausoleum, das jenem Lenins nicht unähnlich ist. Es findet sich am Ba-Dinh-Platz, wo er im Jahr 1945 Vietnams Unabhängigkeitserklärung (unter Berufung auf die amerikanische) verfasste.


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