Unparalelled östlichen Kultur.
In der Altstadt zeigt sich die glorreiche Vergangenheit der ältesten Stadt Malaysias. Um 1400 gegründet und nacheinander von Portugiesen, Holländern und Briten erobert, lebt die Hauptstadt (120 000 Ew.) des gleichnamigen kleinen Bundesstaates heute vom Handel mit Landwirtschaftsprodukten, vom Tourismus, von Elektro- und Textilindustrie.
Die Altstadt ist klein im Verhältnis zu den neuen Stadtbezirken: Zwischen der Jl. Munshi Abdullah und dem Melakafluss konzentriert sich das hektische Geschäftsleben. Geruhsamer geht es im Taman Melaka Raya zu, einem Wohngebiet südöstlich vom Zentrum, das in den 1980er-Jahren auf aufgeschüttetem Land entstand. Mit seinen Restaurants, Nachtlokalen, Pensionen und Geschäften wirkt es kleinstädtisch-gemütlich. Im Medan Portugis, 3 km vom Zentrum, rückten 1931 Nachkömmlinge aus malaiisch-europäischen Mischehen zu einer kleinen Enklave zusammen. Christão, ein Dialekt aus dem 16. Jh., wird noch von einigen portugiesischen Abkömmlingen gesprochen. Von der frühen Anwesenheit der Chinesen zeugt Bukit China, ein Hügel am Stadtrand, der mit verwitterten chinesischen Gräbern aus der Zeit von 1360 bis 1644 übersät ist. Kuala Lumpur (144 km) ist in 3 Stunden erreichbar. Flugverbindungen gibt es mit Ipoh und Singapur.

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