Ein ausgezeichnetes Beispiel für die Verschmelzung südostasiatischer und europäischer Architektur im Kolonialstil.
Luang Prabang – und das kommunistische Land Laos als Ganzes - wurde jahrzehntelang von westlichen Reisenden kaum besucht. Doch nachdem das "Juwel Indochinas" 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, hat sich alles geändert. In den nebeligen Hügeln an den Ufern des Mekong gelegen, ist die schicke kulturelle Hauptstadt von Laos ein Mix aus Herbergen, Straßenmärkten und Geschäften mit Antiquitäten, die mit alten buddhistischen Tempeln und Bauten aus der französischen Kolonialzeit, die mittlerweile vornehme Unterkünfte geworden sind, um Freiraum kämpfen. Der Phousi Berg, an dessen Gipfel sich die Tempelanlage Wat Chom Sii mit seiner goldenen Turmspitze befindet, ist fast mitten in der Stadt, und sein Panoramablick auf die wilde Landschaft ergibt eines der besten Fotomotive der Stadt. Die meisten Touristen pilgern zur Einmündung der Flüsse Mekong und Khan im Norden der Stadt, wo sich auch die 500 Jahre alte aus Glas und Gold bestehende Tempelanlage Wat Xieng Thong befindet. Abenteuerlustige können Ausflüge zum nahe gelegenen Kuang Si Wasserfall, zu Höhlen voller unbezahlbarer Buddha-Darstellungen und zu Bauerndörfern, die für Webkunst und Reiswein und vieles mehr bekannt sind, unternehmen.


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