Großartige Vulkanlandschaft
Auf dem Weg zum Batur-See (rund 25 km von Amed entfernt, Anfahrt über die nördliche Küstenstraße) passieren Sie Penulisan mit dem Pura Tegeh Koripan, dem höchstgelegenen Tempelbau Balis. Eine riesige Treppe windet sich über die elf Terrassen des Tempelkomplexes aus dem 11. Jh. (gute Kondition ist nötig!).
Kurz hinter Kintamani liegt das Dorf Batur mit dem Pura Ulun Danu Batur, einem imposanten Komplex von neun Tempeln. 1917 und 1926 zerstörten heftige Ausbrüche des Gunung Batur (1717 m) Dorf und Tempel, sodass ein höher gelegener Ort für den Wiederaufbau gewählt wurde. Bevor Sie die Straße zum See hinunterfahren, halten Sie in Penelokan, was „Aussichtspunkt“ bedeutet. Viele Restaurants bieten hier Gelegenheit zur Rast. Die Buffet-Angebote sind zwar Nepp, doch können Sie von hier auf den großen Krater des Batur blicken.
Ein Drittel des Kraters nimmt der halbmondförmige Batur-See ein. Von Penelokan aus kann man in einer etwa vierstündigen Wanderung den oberhalb des Sees gelegenen Gunung Abang (2153 m) besteigen.
Vom Ort Kedisan aus gibt es lohnende Rundtouren auf dem See mit Motorbooten. Am Ostufer liegt Trunyan, das neben Tenganan zweite Bali-Aga-Dorf der Insel. Die Einwohner begraben ihre Toten nicht, sondern bahren sie auf und überlassen sie der Verwesung. Die Totenstätten kann man besichtigen. Es empfiehlt sich, einen Führer zu nehmen.
Von Toya Bungkah aus können Sie den Gunung Batur besteigen (niemals ohne Führer!). Hier befinden sich auch einfache Unterkünfte. Bei Toya Bungkah sprudeln wohltuende heiße Schwefelquellen.
