Das kolonialhistorische Architekturensemble Afrikas verhilft zur Zeitreise
Der frühere Eindruck von Swakopmund als der einer treudeutschen Stadt ist einem durch und durch mediterranen Flair gewichen. Die Fassaden der Jugendstilvillen und Gründerzeithäuser sind in hellen Farben gestrichen, koloniale Embleme sind aus den Giebeln verschwunden, das Angebot in den Geschäften ist afrikanisch-exotisch. Es ist der ideale Platz zum Ausspannen.
Der Strand ist breit, der Sand schneeweiß und pudrigfein, und Gratisplätze zum Sonnenbaden gibt es genug. Das Wasser ist allerdings kalt, die Temperaturen steigen im Sommer selten über 22 Grad, im Winter kühlen sie ab bis auf 13 Grad. Der Benguelastrom sorgt zudem für gefährliche Strömungen, die es nicht ratsam erscheinen lassen, außerhalb der geschützten Buchten zu schwimmen.
Swakopmund (30 000 Ew.) hat eine Küstenpromenade, eine historische Seebrücke und einen Leuchtturm, der alle Häuser überragt. In der Stadt kommt man an einer Zeitreise nicht vorbei. Sie führt zurück in die wilhelminische Epoche, entlang der Kaserne, der Kirche, dem Lazarett, dem Gericht, den alten Hotels und den Handelsniederlassungen.




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