Malindi war die erste Hochburg des Tourismus an der kenianischen Küste. In der Folge haben sich seit den 1930er-Jahren viele Europäer in der zweitgrößten Küstenstadt niedergelassen und sie geprägt. Der ursprüngliche afrikanische Stadtkern mit seiner ins 13. Jh. zurückreichenden, wechselvollen Geschichte wird von Tourismuszentren immer weiter eingeengt: Ferienanlagen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bars. Mal waren es überwiegend italienische, dann wieder deutsche Gäste. Zurzeit macht sich die erst langsam wieder abklingende Flaute im kenianischen Tourismus hier besonders bemerkbar - es ist ruhiger geworden in Malindi.
Der schönste Küstenabschnitt ist jener vor dem Driftwood Beach Club - wenn nicht gerade die braunen Fluten des Galana-Flusses das Wasser trüben, wie etwa während der Regenzeit. Von dem kleinen Flughafen bestehen regelmäßige Verbindungen nach Nairobi, Mombasa, Lamu sowie in die Nationalparks Amboseli, Tsavo und Masai Mara.
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