Ein grandioses Panorama: endlose Savanne, riesige Büffel- und Elefantenherden
Wenn es trocken wird, der letzte grüne Halm verdorrt ist, der Wind den Staub in hohen Säulen in die Luft wirbelt, sammeln sie sich: Hunderttausende von Weißbartgnus und Zebras, um in einem endlosen Zug weiterzuwandern, dorthin, wo es noch Wasser und Weideplätze gibt. Ein Schauspiel, das sich jedes Jahr wiederholt. Im April formiert sich die erste Marschkolonne auf tansanischer Seite, in der Serengeti-Ebene. Gewöhnlich erreicht der Zug Anfang Juli die Masai Mara. Ende September sammeln sie sich erneut zur Wanderung, die sie wieder in die Serengeti zurückführt, um irgendwann wiederum aufzubrechen. Eine grandiose Szene: die Savanne bis zum Horizont ein wogendes Meer aus Gnuleibern. 3 Mio. Tiere, so schätzen die Experten, bevölkern die Masai Mara, den eindrucksvollsten Nationalpark Kenias. Mara heißt in der Sprache der Masai »buntes Durcheinander«. Wer die Big Five - Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard - vor die Kamera bekommen möchte, hier bestehen die besten Chancen. Die Masai Mara ist der einzige Park, in dem man die Pisten mit dem Wagen verlassen darf. Parkeintritt ca. 13 Euro

