Vor dem Bau der Asphaltstraße 1978 lebten etwa 1500 Menschen in Farafra, heute sind es fast 20 000, überwiegend Neuankömmlinge aus dem Niltal. Dattelpalmen- und Olivenplantagen bestimmen weithin die Landschaft, und in der ausgedehnten Ebene entstehen immer mehr neue landwirtschaftliche Siedlungen. Ganz anders als in den übrigen Oasen ist hier die Wüste ständig gegenwärtig. Farafra grenzt direkt an die ersten Dünen des Großen Sandmeers. Nirgends auf der Reise durch den Oasengürtel befindet man sich weiter vom Nil entfernt.
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