Sie ist die Hauptstadt der Provinz Samaná, Hafen für die Fähren nach Sabana de la Mar, Yachthafen für Segler und Angler und das Zentrum der kontrollierten, »sanften« Walbeobachtung in der Walsaison von Ende Dezember bis Ende März. Die 60 000-Ew.-Stadt besitzt ein ganz besonderes Flair - allein optisch durch ihre schöne, breite Hafenpromenade mit den Aussichtstürmen und die hübsche, 60 m lange Fußgängerbrücke Puente Escondida, die die beiden vorgelagerten Inselchen Cayo Linares und Cayo La Vigia hinter dem Hafenbecken verbindet.
Samaná, wie die Stadt meist nur genannt wird, wurde 1756 als Ostbollwerk gegen die Piratengefahr gegründet. In haitianischer Zeit erhielten Exsklaven aus den USA Land in Samaná. Ihr spanisch eingefärbtes Englisch nennen die Dominikaner Samané; man kann es noch auf dem Markt der Stadt hören. An attraktiven Stränden ist die nähere Umgebung von Samaná indes rar. Eine Ausnahme ist die von schönen Palmenstränden gesäumte vorgelagerte Insel Cayo Levantado. Bootsanleger Simi Baéz an der Carretera Santa Bárbara-Las Galeras, Preis (ab 4 Pers.) 150 Pesos, Überfahrt 10 Min.
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