Wo Kolumbus die erste Siedlung in Amerika baute
Die Reste der ersten Siedlung von Christoph Kolumbus wurden zum Parque Nacional Arqueológico-Histórico La Isabela erklärt. Neben dem Museum mit Ausgrabungsfunden breitet sich die Ausgrabungsstätte aus. Von den Gebäuden der ersten Kolonialsiedlung Amerikas stehen allerdings fast nur noch die Grundmauern, sodass kaum mehr als die Umrisse zu erkennen sind. Dazu gehört der mit Holzkreuzen markierte alte Friedhof, in dessen Erde über 500 Skelette vermutet werden. Am 6. Januar 1494 wurde in der ersten Kolonialstadt Amerikas die erste Messe gelesen, am 24. April gab es den ersten Gemeinderat mit Bartolomé de Colón als Bürgermeister. Die Spanier meuterten jedoch bald gegen den Führungsanspruch der Kolumbussippe. Krankheiten, schlechte Versorgung und wachsende Spannungen mit den Taíno taten ein Übriges. Zwei Jahre später schon gab Kolumbus die Stadt zu Gunsten von Nueva Isabela auf, dem heutigen Santo Domingo. Tgl. 8-18 Uhr, Eintritt 50 Pesos
