Und noch ein Welterbe – die einst reichste Stadt Lateinamerikas
Drei Stunden mit dem Bus von Sucre (165 km), und die einst reichste Stadt des Kontinents und heute noch höchste der Welt ist erreicht: Sie liegt auf 4070 m am Fuß des Cerro Rico. Diesem »reichen Hügel« verdankt sie ihre Gründung im Jahr 1545, denn damals entdeckten die Spanier seine ergiebigen Silberadern. Heute leben immer noch viele der gut 100 000 Einwohner vom Silberschürfen in Kooperativen, eine harte, gefährliche und kaum einträgliche Arbeit. An den alten Reichtum erinnern in der Stadt noch ein Dutzend reich geschmückter Barockkirchen und viele balkonverzierte Kolonialhäuser. Die Geschichte der Stadt ist in der Casa Real de Moneda dokumentiert (Quijarro/ Bolívar, Di-Fr 9-12, 14-18.30, Sa/ So 9-13, Führungen 9 und 14 Uhr, 20 Bs), die zugleich zu den sehenswertesten Gebäuden der Stadt gehört. Unterkunft: Hostal Libertador (23 geheizte Zi., Millares 58, Tel. 026/22 78 77, Fax 22 46 29, http://www.hostal-libertador-potosi.com, €-€€). Ein gutes Restaurant findet sich an der Ecke Linares/Tarija an der Plaza 10 de Noviembre: El Mesón, Tel. 026/22 30 87, tgl., €€. Einen Besuch wert ist auch das Café Museo Restaurante del Ingenio San Marco, eine ehemalige Silberwaschanlage, die in ein Museum mit Restaurant umgewandelt wurde (Calle La Paz/ Betanzos, Tel. 026/22 23 66, Restaurant Mo geschl., Textilausstellung: Mo-Sa 11-15.30, 18-19.30 Uhr). Geführte Touren zu den Kooperativen in den Stollen des Cerro Rico bieten die Agenturen ab 10 US$ an (z. B. Andes Braulio Expedition, Plaza Alonso de Ibañez 3, Tel./Fax 02/622 51 75, http://www.andes-salt-uyuni.com.bo).


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