Im wilden Westen - Cowboyromantik, tropische Strände und zahlreiche Nationalparks
Costa Ricas Nordwesten ist ein trockener, heißer Landstrich. Farmen, Zeburinder und hoch zu Ross sitzende sabaneros, die mittelamerikanischen Cowboys, prägen das Bild vom »wilden Westen«. Tatsächlich lebt man hier von der Viehzucht, bedecken Weideflächen und Steppen das Land. Der von der Provinz Guanacaste (der zweitgrößten des Landes) und teilweise von Puntarenas gebildete Nordwesten gehört zu den touristisch weniger erschlossenen Gebieten. An afrikanische Savannen erinnern weite Ebenen mit ausgedörrtem Gras, Schatten spenden allein die sich schirmartig ausbreitenden Bäume. Nur zwischen Mai und November fällt nennenswert Regen und erscheint frisches Grün. Die Region verfügt über mehr als ein Dutzend Parks und Reservate, mit tropischen Trockenwäldern und Regenwäldern in den Tiefebenen, nebelverhangen in höheren Regionen. Meeresschildkröten schätzen die noch weit gehend leeren Küstenabschnitte als Brutplatz.Dünn besiedelt ist die in den Pazifik ragende Halbinsel Nicoya. Eine Schotterstraße führt bis nach Playa Montezuma im Süden, Geländewagen sind abseits der Hauptstraße vonnöten. Dafür entdeckt man dann nur wenig besuchte Strände, an denen Palmen Schatten spenden und die einheimische Tierwelt allgegenwärtig ist.


