Frühaufsteher belohnt der wohl schönste Blick des Landes
Vom Kraterrand des 3432 m hohen Irazú, der zuletzt von 1963 bis 1965 mehrmals ausbrach, weht nicht nur ein kalter Wind, sondern eröffnet sich auch ein Adlerblick über das Land, auf reiche Felder und kleine Siedlungen. Außergewöhnlich: Kurz nach Sonnenaufgang überblickt man in der Trockenzeit bei klarem Wetter (nur dann) gleichzeitig zwei Weltmeere, die Küstenlinie des Golfs von Nicoya (Pazifik) auf der einen, die karibische Küste des Atlantiks auf der anderen Seite. Und im Norden glitzert der See von Nicaragua. Bereits während der Auffahrt (asphaltierte Straße) zu dem 32 km nordöstlich von Cartago liegenden Nationalpark Volcán Irazú ergeben sich Ausblicke auf die Gebirgslandschaft des Valle Central mit Kartoffel- und Erdbeerfeldern, Eichenhainen sowie Holsteiner Milchkühen. Unmittelbar nach Betreten des Parks wird es vegetationslos, man watet durch feinen, grauen Vulkansand. Insgesamt sieht man vier Krater, zwei davon mit Sand gefüllt. Der Hauptkrater mit 1 km Durchmesser enthält einen gelben Schwefelsee. Geht man um den Hauptkrater herum nach Norden, entdeckt man dort einige Fumarolen. Nordöstlich erblickt man den Vulkan Turrialba, in westlicher Richtung liegt unten im Tal San José, und gelegentlich ragt der Vulkan Barva aus den Wolken. Auf dem Rückweg lässt sich in Restaurants unterhalb des Gipfels ein landestypisches Mittagessen einnehmen. Park tgl. 8.30 bis 15.30 Uhr, 7 US-$

