Nur 11 km nördlich von San José und doch eine andere Welt. Als Ciudad de Flores, als »Stadt der Blumen«, gefällt die 75 000 Ew. zählende Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in 1137 m Höhe mit niedrigen weißen Häusern, deren rote Ziegeldächer von zahlreichen Kirchenkuppeln überragt werden. Schmiedeeiserne Gitter wölben sich vor den Fenstern, wuchtige Holztüren und dicke Mauern halten die Kühle im Haus und schirmen Patios und Gärten ab. Man handelt mit Kaffee, der in der Umgebung angebaut wird. Östlich des Zentrums liegt die Nationaluniversität des Landes, deren Studenten die lockere Atmosphäre der Stadt prägen. Heredias Grundriss ist streng kolonial: In der ersten Hälfte des 18. Jhs. wurde es - zunächst mit der Errichtung einer Kirche 1706 - von Spaniern gegründet, die aus der damaligen Hauptstadt Cartago fortgingen.
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