Einer der wichtigsten Häfen des Landes (90 000 Ew.), Containerumschlagplatz für Kaffee, Ananas und Bananen, Zentrum afrokaribischer Kultur. Doch reichlich Verfall kündigt sich an, Wellblech nimmt zu, Farben bröckeln ab, und viele Erdbebenschäden wurden nicht beseitigt, die Ruinen stehen am Meer. Wegen des feuchtheißen Klimas (ohne Trockenzeit) werden hauptsächlich Tagestouristen angezogen, die die Stadt nur als Zwischenstopp auf dem Weg zu den Tortuguerokanälen und den Karibikstränden im Süden besuchen.
In Limón, benannt nach einem alten Zitronenbaum, landete Christoph Kolumbus auf seiner letzten Amerikareise, doch erst 1867 erfolgte die Stadtgründung. Das aus einer Handvoll Hütten hervorgegangene Dorf boomte als Endpunkt der aus San José kommenden Atlantikeisenbahn. Arbeiter aus Afrika, der Karibik und China wurden für den Bau angeworben und siedelten sich hier an.
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